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Erbe auszahlen im Ausland und Einführung nach Deutschland.

| 14.06.2011 11:51 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Hallo zusammen,
Herr X hat 3 Kinder und alle haben zu gleichen Teilen sein Haus & Grundstück in Italien geerbt. Der Tod von Herrn X ist nun über 10 Jahre her. Eines seiner Kinder bewohnt seitdem dieses Haus. Nun möchte dieses Kind, die beiden anderen Kinder (beide wohnhaft in Deutschland) auszahlen und das Haus/Grundstück für sich beanspruchen. Die Geschwister sind sich einig und nach Italienischem Recht wird die Auszahlung und der Vertrag rechtlich/notariell begleitet und überwacht. Der Vertrag wird im Oktober von allen Parteien unterschrieben. Pro Kind werden 20.000 Euro fällig. Eines der Kinder nimmt seinen Anteil aber nun vor Unterschrift mit nach Deutschland. Die Fragen sind nun folgende:

1. Bei Einreise nach Deutschland muss ein Betrag über 10.000 € beim zoll angemeldet werden. Entstehen dadurch Steuern für das Erbe, da es aus dem Ausland kommt? Der Freibetrag bei Kindern liegt ja meines Wissens aktuell bei 400.000 €?!

2. Gibt es Probleme bei der Einreise, da der Geldbetrag ohne Dokumente nicht einwandfrei nachvollziehbar ist bzw. was kann man tun um keine Probleme mit dem Zoll zu bekommen?


Abschließend: Muss generell etwas beachtet werden, was ich hier nicht erwähnt
wurde?

Vielen Dank für eine Auskunft.

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Bei Anwendung von deutschem Recht trifft es zu, dass der Freibetrag für Kinder aktuell 400.000 Euro ist. Massgeblich ist aber der Zeitpunkt des Erbfalls, nicht heute. Der Betrag von 10.000 liegt aber auch innerhalb des damals gültigen Freibetrags.

Ob sich der Nachlass aus Werten innerhalb Deutschlands oder zum Teil auch aus dem Ausland ergibt, spielt für den Freibetrag keine Rolle, weil alles addiert wird.

Waren keine weiteren Werte vorhanden, wird es auch kein Problem geben. Ohnehin ist ja gegenüber dem Finanzamt wohl für das Erbe der Grundbesitz angegeben worden, sonst müsste dies nachträglich erfolgen.

Der Auszahlungsbetrag sollte vom Bruder dokumentiert (notarielle Verträge liegen ja nach ihren Angaben vor) und mitgeführt werden.

Einfacher wäre es wohl, den Betrag zu überweisen, evtl. gestückelt.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 14.06.2011 | 12:15

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