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Erbe ausschlagen oder annehmen - Konsequenzen?

04.04.2013 06:57 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Es geht um Frage der Annahme einer Erbschaft mit möglichen Schulden.

Vor 3 Wochen ist mein Vater gestorben der bereits seit 1 Jahr allein in meinem Elternhaus wohnte. Meine Mutter lebt seit dieser Zeit mit Pflegestufe 3 im Heim und ist nicht mehr geschäftstüchtig. Meine einzige Schwester ist die bestellte Betreuerin.

Mein Vater hat neben einer Personengesellschaft (die über das Eheleute-Konto betrieben wurde) auch die Geschäftsführung einer GmbH inne gehabt (Anteil ~55%). Beide Firmen sind verschuldet.
Vor mehr als 10 Jahren wurde das von meinen Eltern gemeinsam gebaute Haus und Grundstück auf meine Mutter überschrieben, es liebt kein Testament vor(Zugewinngemeinschaft). Mein Vater war alleinverdiener, meine Mutter Hausfrau.

Meine Schwester hat nun als bestellte Betreuerin (um der Verantwortung der Abwicklung der beiden Firmen aus dem Weg zu gehen) für meine Mutter und sich selbst das Erbe meines Vaters abgelehnt.

Nun zu meinen Fragen:
1. Welche Konsequenzen hat es wenn ich und auch alle anderen Verwandten 1. und 2. Ordnung das Erbe ausschlagen?
2. Hat mein Vater trotz Überschreibung einen Anteil am gemeinsam gebauten Elternhaus obwohl es heute komplett meiner Mutter gehört?
3. Durch wen muss das Eheleute-Konto ausgeglichen werden, durch meine Mutter (Barvermögen ca. 30.000 EUR) oder den / die Erben?
4. Hat mein Vater ein Anrecht auf den Hausrat im Wohnhaus?
5. Welche Gründe sprechen dafür, dass ich das Erbe antreten sollte?

Danke !
04.04.2013 | 07:56

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

"1. Welche Konsequenzen hat es wenn ich und auch alle anderen Verwandten 1. und 2. Ordnung das Erbe ausschlagen?"


In diesem Fall würden die Erben der dritten Ordnung erben, wenn allerdings keine mehr vorhanden sein sollten, würde als letztes der Staat erben.


"2. Hat mein Vater trotz Überschreibung einen Anteil am gemeinsam gebauten Elternhaus obwohl es heute komplett meiner Mutter gehört?"


Am Elternhaus, genauer am Grundstück, hat er keine Anteile mehr, es sei denn, dass er sich ein Wohn- oder Nießbrauchsrecht vorbehalten hatte (ggf. im Grundbuch ersichtlich, wenn es eingetragen worden ist). Andernfalls und aufgrund der 10 Jahresfrist nach § 2325 BGB wäre das Haus nicht mehr in der Erbmasse


"3. Durch wen muss das Eheleute-Konto ausgeglichen werden, durch meine Mutter (Barvermögen ca. 30.000 EUR) oder den / die Erben?"

Dies müsste zu 50% von den Erben des Erblassers und zu 50% von der Ehefrau ausgeglichen werden.


"4. Hat mein Vater ein Anrecht auf den Hausrat im Wohnhaus?"


Wenn sie in ehelicher Gemeinschaft gelebt haben wird vermutet, dass der Hausrat zur Hälfte auch dem Erblasser gehört, es sei denn, dass die Eigentumsverhältnisse einzelner Sachen nachweislich dem einen oder anderen Teil zugeordnet werden können.


"5. Welche Gründe sprechen dafür, dass ich das Erbe antreten sollte?"

Dies hängt maßgeblich vom noch verbliebenen Vermögen unter Abzug der Schulden an. Um eine Übersicht zu erhalten, haben Sie daher noch die nächsten drei Wochen Zeit, um sich auch Auskunft von Banken/Behörden geben zu lassen.


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