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Erbe 2. Ordnung


05.10.2006 19:51 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



1. Wird man als Erbe zweiter Ordnung (Bruder des Verstorbenen,Eltern sind auch bereits verstorben) automatisch zum Erben, wenn die Erben 1. Ordnung das Erbe ausschlagen?

2. Von wem und wann wird der Erbe 2. Ordnung in diesem Fall von einer möglichen Erbschaft benachrichtigt? (Beginn der Laufzeit der 6-Wochenfrist zum Ausschlagen des Erbes)

3. Besteht die Gefahr, dass der Erbe 2. Ordnung durch eine Beteiligung an den Beerdigungskosten (freiwillig oder dazu vepflichtet) eine Annahme des Erbes dokumentiert?

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Sehr geehrte(r) Fragensteller(in).

Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Ist keine Verfügung von Todes wegen vorhanden so gilt die gesetzliche Erbfolge.
Sind keine Erben erster Ordnung vorhanden oder schlagen diese die Erbschaft aus und gibt es keine Eintrittsberechtigte gleicher Ordnung, so rücken automatisch die Erben zweiter Ordnung nach. Der Erbe wird vom Nachlassgericht über die Ausschlagung benachrichtigt. Sachlich und örtlich zuständig ist das Amtsgericht in dessen Bezirk der Erblasser zuletzt seinen Wohnsitz hatte. Die Ausschlagungsfrist beginnt mit Kenntnis des Erbanfalls oder Verkündung einer Verfügung von Todes wegen.
Sofern Sie nicht Erbe sind kann Sie niemand zu einem Beitrag an den Beerdigungskosten verpflichten. Ein freiwilliger Beitrag ist kein Verzicht auf die Ausschlagung.

Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -
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