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Erbe, Kredite tw. mit Bürgschaft und mehrere Gläubiger


| 17.12.2012 23:58 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ivo Glemser




Guten Tag werte Damen und Herren,

wir sind deutlich überfragt wie wir mit der Situation umgehen sollen, die mein Bruder und ich nach dem Tod unseres Vaters vorgefunden haben. Ich werde neben dieser Anfrage weitere Beratung in Anspruch nehmen. Denn alleine kommen wir nicht weiter. Aber ich brauche ein schnelles Statement für eine erste Einschätzung. Denn die Frist für die Ausschlagung einer Erbschaft ist uns in einer Situation dieser Komplexität viel zu knapp und die "besinnlichen" Feiertage machen die Situation eher brisanter.

Denn:

Mein Bruder und ich erben ein sanierungsbedürftiges Haus, dazu ein 10 Jahre altes kleines Auto, dass unser Vater kaum gefahren hat (konnte er nicht mehr), daher extrem wenig Kilometer gelaufen ist und das für meinen Bruder einen gewissen Wert darstellt. Wir sind seit dem Tod unserer Mutter zu je 1/8 im Grundbuch eingetragen, nach üblichem Erbrecht. Dazu erben wir allerlei Verbindlichkeiten, die ich grob aufzählen möchte:

- Ein Kredit, für den wir beide gebürgt haben und für den das Haus als Sicherheit herhält. Unsere Bürgschaft ist nach meinem Verständnis in voller Höhe, nicht anteilig. Das ist der Löwenanteil der Forderungen, ca. 2/3 oder auch etwas mehr, nach meiner bisherigen Einschätzung. Kann aber vom Anteil her auch noch weniger werden.

- Ein weiterer Kredit, der seit Mitte letzten Jahres ohne Kreditabsicherung läuft, den nur unserer Vater unterschrieben hat.

- Verbindlichkeiten wie offene Rechnungen der Stadtwerke oder GEZ.

- Mahnverfahren von weiteren Gläubigern.

- Forderung aus einem Rechtssttreit.

Die letzten drei Punkte belaufen sich je auf 4-stellige Beträge, also so, dass wir sie nicht mal eben aus der Portokasse bezahlen könnten.


Wenn wir das Haus gut verkaufen können kommen wir aus meiner bisherigen Einschätzung mit einem Plus raus. Aber ich habe die Befürchtung, dass ich da zu optimistisch denke. Das beantwortet mir Ende der Woche hoffentlich eine Maklerin, die wir bestellt haben.

Mir ist klar dass wir alles begleichen müssen, wenn wir das Erbe antreten. Das wird hart bis unmöglich, denn die aktuellen Raten und laufenden Kosten können wir keinesfalls tragen, bis wir einen guten Preis für das Haus erzielen können. Das lässt sich evtl. mit den Banken und Gläubigern entsprechend verhandeln. Ist aber eine andere Baustelle.

Nun ist meine Frage die:
Was passiert, wenn wir das Erbe ausschlagen? Wer versteigert dann das Haus und wie ist die Verteilung des Hauserlöses auf die offenen Verbindlichkeiten in so einem Fall? Wir hätten alle Gläubiger von der Backe, bis auf den Löwenanteil (Kredit Nr.1). Aber was bleibt dabei an Verbindlichkeiten für uns übrig?

Würde die Bank das Haus nehmen, verkaufen und den Kredit damit tilgen? Der Erlös des Hauses sollte diesen ersten Kredit locker abdecken. Was darüber liegt bekommen wir ja dann nicht. Oder wird das Haus verwendet um die anderen Gläubiger zu befriedigen und wir bleiben auf dem Rest aus Kredit Nr.1 sitzen? Denn wir bürgen ja dafür. Und wie verhält sich das durch den Umstand, dass mein Bruder und ich im Grundbuch stehen?


Bisher glaube ich, dass die Annahme des Erbes immer noch die unkompliziertere Variante für uns ist und deutlich weniger unbekannte Größen aufwirft. Denn mir ist völlig schleierhaft was passiert, wenn wir das Erbe ausschlagen. Meinen Sie dass es ratsam ist das Erbe anzutreten, um hier einfach die Fäden selbst in der Hand zu halten und die Ereignisse besser steuern zu können?

Denn ich denke, dass ich einen deutlich besseren Erlös für das Haus erzielen kann wenn wir das Erbe annehmen und es regulär verkaufen, als wenn die Bank eine Zwangversteigerung macht.

Wie sehen Sie das?


Antwort hat Zeit bis morgen früh. Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung gern nachfolgend beantworte.

"Was passiert, wenn wir das Erbe ausschlagen?"

§ 1953 BGB besagt:

(1) Wird die Erbschaft ausgeschlagen, so gilt der Anfall an den Ausschlagenden als nicht erfolgt.

(2) Die Erbschaft fällt demjenigen an, welcher berufen sein würde, wenn der Ausschlagende zur Zeit des Erbfalls nicht gelebt hätte; [...]

In Ihrem Fall würden - wenn Ihr Vater nicht durch letztwillige Verfügung etwas anderes bestimmte - Ihre jeweiligen Abkömmlinge (Erben erster Ordnung) und bei Fehlen von eigenen Abkömmlingen Ihre Großeltern und deren Abkömmlinge (z.B. Tanten und Onkel, Cousins und Cousinen = Erben dritter Ordnung) erben. Diese Ordnungen gehen immer weiter, bis ein Erbe vorhanden ist, stoßen aber irgendwann an die praktische Grenze, nach der keine Erben mehr aufgespürt werden können und der Fiskus erbt gem. § 1936 BGB.

"Wer versteigert dann das Haus und wie ist die Verteilung des Hauserlöses auf die offenen Verbindlichkeiten in so einem Fall?"

Grundsätzlich würden wohl ein oder mehrere Gläubiger die Zwangsvollstreckung betreiben. Die Verteilung des Erlöses bestimmt sich grundsätzlich nach § 10 ZVG. Grob vereinfacht werden

1. zunächst die Kosten der Zwangsvollstreckung entnommen,

2. anschließend die Gläubiger befriedigt, für die ein Sicherungsrecht im Rang vor demjenigen Gläubiger, der die Zwangsvollstreckung betreibt, im Grundbuch eingetragen ist,

3. der die Zwangsvollstreckung betreibende Gläubiger befriedigt,

4. Gläubiger, die im Rang nach dem Gläubiger stehen, der die Zwangsvollstreckung betreibt (sofern solche mit einem eingetragenen dinglichen Recht vorhanden sind).

Ungesicherte Gläubiger, die nicht die Zwangsvollstreckung betreiben, können nur aus dem Rest Befriedigung suchen, sofern ein solcher nach der Verteilung existiert.

"Wir hätten alle Gläubiger von der Backe, bis auf den Löwenanteil (Kredit Nr.1). Aber was bleibt dabei an Verbindlichkeiten für uns übrig?"

Dies ließe sich erst nach vollständiger Überprüfung aller Ihnen zur Verfügung stehender Unterlagen abschätzen. Aber selbst dann blieben gewisse Unsicherheiten bestehen, da der Verkaufserlös nicht sicher prognostiziert werden kann.

"Würde die Bank das Haus nehmen, verkaufen und den Kredit damit tilgen?"

Die Bank kann nach Ihrer Wahl die Zwangsvollstreckung in das Grundstück betreiben oder den bzw. die Bürgen in Anspruch nehmen. Eine Möglichkeit, eine oder mehrere Sicherheiten "frei" zu bekommen, besteht darin, falls die Bank übersichert sein sollte, d.h. ihr deutlich mehr Sicherheiten zur Verfügung stehen als objektiv erforderlich. Dann ist die Bank verpflichtet einen Teil der Sicherheiten frei zu geben. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, kann ich nicht ohne weiteres beurteilen.

"Oder wird das Haus verwendet um die anderen Gläubiger zu befriedigen und wir bleiben auf dem Rest aus Kredit Nr.1 sitzen?"

Wie bereits dargestellt richtet sich dies zum einen nach der Rangfolge der Gläubiger(s.o.). Und zum anderen ist die Bank grundsätzlich frei darin, welche Sicherheit(en) sie in Anspruch nimmt, sofern überhaupt die Voraussetzungen der Inanspruchnahme der Sicherheiten eintreten, etwa durch Zahlungsverzug.

Auf der sicheren Seite sind Sie aufgrund der Bürgschaft jedenfalls auch durch die Ausschlagung nicht.

"Und wie verhält sich das durch den Umstand, dass mein Bruder und ich im Grundbuch stehen?"

Dieser Umstand bedeutet, dass nach Deckung der Kosten und Befriedigung aller gesicherten und die Zwangsvollstreckung betreibenden Gläubiger Ihnen ein eventueller Überschuss anteilig ausgekehrt werden würde. Oft verbleiben in der Zwangsvollstreckung keine Überschüsse, welche auf diese Weise freigegeben werden. Ob dies in Ihrem Fall anders sein könnte, bedürfte der genaueren Prüfung.

"Meinen Sie dass es ratsam ist das Erbe anzutreten, um hier einfach die Fäden selbst in der Hand zu halten und die Ereignisse besser steuern zu können?"

Diese Frage kann erst nach vollständiger Aufklärung des Sachverhalts beantwortet werden. Hiermit sollten Sie einen Rechtsanwalt beauftragen. Dieser wird Ihnen die Risiken und die Chancen noch einmal detaillierter aufzeigen.

Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, Ihre Haftung gegenüber den Nachlassgläubigern auf den Nachlass zu beschränken, etwa indem eine Nachlassverwaltung beantragt wird. Ob dies in Ihrem Fall sinnvoll ist, da Sie auch für einen großen Teil der Forderungen bürgen, ist fraglich.

"Denn ich denke, dass ich einen deutlich besseren Erlös für das Haus erzielen kann wenn wir das Erbe annehmen und es regulär verkaufen, als wenn die Bank eine Zwangversteigerung macht.
Wie sehen Sie das?"

Im Grundsatz ist Ihnen zuzustimmen. Dies hängt aber von weiteren Faktoren ab. Sind die Gläubiger gesprächsbereit? Lohnt sich eine (auch teilweise) Sanierung? Wie gut lassen sich Immobilien in der Region verkaufen? etc.

Wie bereits erwähnt sollten Sie einen Rechtsanwalt mit der Bearbeitung Ihrer Angelegenheit beauftragen, der zudem im Erbrecht und / oder im Immobiliarrecht tätig ist.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen.

Bitte beachten Sie, dass meine Antwort nur eine erste Einschätzung darstellt. Dies kann eine persönliche Beratung regelmäßig nicht ersetzen.

Mit freundlichen Grüßen

- Ivo Glemser -
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.01.2013 | 12:21


Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, die uns durchaus weiterhilft. Verzeihen Sie bitte meine späte Reaktion.

Für den Fall der Ausschlagung bitte ich eine Nachfrage stellen zu dürfen.

Nach meinem Verständnis würde bei Zwangsversteigerung nach Entnahme der Versteigerungskosten zuerst die Bank Nr. 1 befriedigt, die den ersten Kredit stellt. Das Haus ist ausschließlich für diesen Kredit als Sicherung eingetragen. Für diesen Kredit, und nur für diese Verbindlichkeit, haben mein Bruder und ich als Bürgen unterschrieben. Für die weiteren Verbindlichkeiten wie Kredit Nr. 2, Stadtwerke usw. steht das Haus nicht als Sicherheit und wir bürgen auch nicht dafür.

Nun die Frage:
Wäre es rein rechtlich oder theoretisch möglich das Bank Nr. 1 anders vorgeht, sich nicht an der Zwangsversteigerung beteiligt und die Rückzahlung des kompletten Kredits von uns als Bürgen einfordert, so dass der Verkauf des Hauses alle anderen Gläubiger befriedigt und wir für Kredit Nr. 1 zur Rechenschaft gezogen werden? Dann wären zwar alle übrigen Verbindlichkeiten aus der Welt, aber den größten Teil der Forderungen müssten wir ohne den Erlös des Hausverkaufs tragen.

Ich denke zwar dass dieser Fall wenig wahrscheinlich ist, falls er überhaupt möglich ist, aber ich möchte gern wissen ob dieses Szenario theoretisch eintreten kann.

Denn das wäre der schlechteste Fall, den es dringend zu vermeiden gilt.

Um Ihnen das darzustellen möchte ich Ihnen einige Zahlen liefern. Die Zahlen stellen die Größenverhältnisse dar, aber nicht die echten Größen und Wertigkeiten.

Das Haus würde vom Makler mit 50.000 angeboten und nach erster Einschätzung ca. 40.000 erzielen. Dagegen stehen

- Kredit Nr. 1 mit ca. 25.000, für den wir bürgen und für den das Haus als Sicherung eingetragen ist,

- Kredit Nr. 2 mit ca. 9.000, der ohne Absicherung läuft und für den wir auch nicht bürgen,

- Weitere Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 3.000 bis 4.000, die uns bei Ausschlagung ebenfalls nicht anhaften würden.

Bei einer Zwangsversteigerung würde das Haus zuerst zu 7/10 des aktuellen Verkehrswertes angeboten, wenn es dann nicht verkauft wird zu 5/10 usw. wie ich verstanden habe. Die Zahl 40.000 bis 50.000 habe ich als den aktuellen Verkehrswert verstanden. Das bedeutet dass wir bei Erbausschlagung in jedem Fall mit einem Minus aus der Sache herausgehen, das evtl. eine schmerzvolle Höhe haben kann. Bei Annahme des Erbes und regulärem Verkauf des Hauses rechne ich bisher mit etwas nahe bei Null oder geringfügig darüber.

Sie sehen natürlich, dass hier einige Dinge immer noch Spekulation sind, da z.B. auch der Verkaufspreis des Hauses nur eine erste Einschätzung ist. Insgesamt sehe ich in der Annahme des Erbes den für uns günstigeren Fall an, da wir dadurch einige risikoreiche Ungewissheiten ausräumen, die wir selbst nicht steuern können.

Ich würde mich sehr über eine Einschätzung dieser Situation aus Ihrer Sicht freuen und gern und schnell die Rechnung für Sie freigeben wollen.

Vielen Dank für Ihren Rat.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.01.2013 | 13:57

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Nachfrage

"Wäre es rein rechtlich oder theoretisch möglich das Bank Nr. 1 anders vorgeht, sich nicht an der Zwangsversteigerung beteiligt und die Rückzahlung des kompletten Kredits von uns als Bürgen einfordert, so dass der Verkauf des Hauses alle anderen Gläubiger befriedigt und wir für Kredit Nr. 1 zur Rechenschaft gezogen werden?"

beantworten wie folgt:

Dieser Fall ist wie bereits in meiner ersten Antwort angeführt theoretisch möglich, da die Bank die Wahl hat, welche Sicherheit sie verwertet.

Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist natürlich gering. Ausschließen kann ich dies aber nicht.

Wenn es zur Zwangsversteigerung des Hauses kommen sollte, dann würde die Bank aus diesem Erlös vorrangig befriedigt werden, da sie den besten (und bisher einzigen) Rang einnimmmt.

Ich gehe deshalb davon aus, dass die Gefahr Ihrer Inanspruchnahme als Bürgen nur bis zur Zwangsversteigerung des Hauses drohen würde. Anschließend würde die Hauptschuld (in der Höhe, in welcher der Erlös an die Bank ausgekehrt werden kann) erlöschen und eine Forderung aus der Bürgschaft wäre in dieser Höhe nicht mehr gegen Sie durchsetzbar.

Die Entscheidung, welche Variante nun für Sie die bessere ist, kann ich Ihnen nicht abnehmen, da beide mit Risiken und Wahrscheinlichkeiten behaftet sind. Dem Vorteil bei der Annahme der Erbschaft, dass Sie den Verkauf des Hauses steuern können, steht das Risiko der Haftung für die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber und die Frage, ob der Erlös aus dem Verkauf des Hauses auch hierfür ausreicht.

Ich persönlich würde nach Ihren Schilderungen angesichts der Bürgschaft die Erbschaft annehmen und einen freihändigen Verkauf des Hauses versuchen. Dies hängt allerdings - wie bereits in meiner ersten Antwort erwähnt - von weiteren Faktoren ab, z.B. der Frage, ob Sie die damit im Zusammenhang stehenden Belastungen auch eine Zeit lang gemeinsam mit Ihrem Bruder tragen könnten, wenn sich der Verkauf des Hauses hinzieht.

Ich hoffe Ihre Nachfrage zufriedenstellend beantwortet zu haben und wünsche Ihnen im weiteren Verlauf dieser Angelegenheit viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

- Ivo Glemser -
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 08.01.2013 | 22:51


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Die in der Anwaltsbranche üblichen Formulierungen musste ich teils mehrfach lesen, geht sicher vielen "Normalbürgern" ähnlich, die sich nicht ständig mit Rechtsangelegenheiten beschäftigen.

Für Fälle wie dem hier vorliegenden, der dazu etwas komplexer ist, erscheint mir Herr Glemser als guter Berater mit weitreichenden Kompetenzen. Da ich das für anders gelagerte Fälle nicht bewerten kann auch hier ein leichter Abzug, der hoffentlich i.O. geht.

Vielen Dank nochmals und ich komme damit auf jeden Fall ein Stück weiter.
"
FRAGESTELLER 08.01.2013 4,6/5.0
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