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Erbbaurecht & Zwangsversteigerung

29.03.2021 10:02 |
Preis: 33,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Der Erwerb eines Erbbaurechts hat zahlreiche Fallstricke. Neben der Beleihbarkeit ist das Auslaufen wegen Zeitablaufs im Blick zu halten. Durch die Hintertüre wird der Erbbauzins oftmals erheblich erhöht. Dagegen ist aufgrund der Privatautonomie dann oft nichts zu machen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne würde ich ein Einfamilienhaus beim Amtsgericht ersteigern. Dessen Erbbaurechtsvertrag läuft am 04.02.2051 ab, der Erbbauzins beträgt derzeit 59,73 EUR p.a. gemäß Bewilligung vom 18.08.1999.
Eine Anpassung ist derzeit nicht vereinbart.
Gemäß Bewilligung vom 16.12.1960 ist die Entschädigung in Höhe 2/3 des gemeinen Wertes des Bauwerks bei Ablauf des Erbbaurechts... Was bedeutet das?
Kann die Eigentümerin (Hier Stadt) die Erbpacht erhöhen, wenn ich das Haus ersteigere und zu 100% beleihe?
Vielen Dank & viele Grüße
P.Zanter
29.03.2021 | 11:19

Antwort

von


(177)
Wienburgstraße 207
48159 Münster
Tel: 0251-9320 5430
Tel: 0176-614 836 81
Web: http://immoanwalt.nrw
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Allgemein zum Erbbaurecht schon mein Interview unter https://www.123recht.de/ratgeber/experteninterviews/Erbpacht,-was-ist-das-denn-__a158392.html

Die Entschädigung in Höhe von 2/3 des Wertes des Gebäudes würde Ihnen bei Auslaufen des Erbbaurechts am 4.2.51 erstattet. Sie erhalten also längst nicht den vollen Gebäudewert, wenn das Erbbaurecht vereinbarungsgemäß in knapp dreißig Jahren erlischt.

In der Regel fangen die Eigentümer rechtzeitig vorher an, über einen neuen Erbbaurechtsvertrag zu verhandeln, einen Anspruch gibt es darauf jedoch nicht, es handelt sich um Privatautonomie. Über diese Verhandlungen werden dann auch meist aktuelle Wertsicherungsklauseln vereinbart und eine erhebliche Erhöhung des Erbbauzinses.

Die Frage der Beleihbarkeit ist ebenfalls vorab zu klären. Denn auch die erforderliche Zustimmung zu einer solchen Beleihung wird meist von einer erheblichen Erhöhung des Erbbauzinses abhängig gemacht. Sie können nicht ohne weiteres Grundschulden eintragen, schon gar nicht zu 100 %.

Alternativ könnten Sie das Grundstück möglicherweise aber auch erwerben, was dann die Beleihbarkeit erheblich erleichtern würde. Das wäre ebenfalls im Wege der Shuttle-Diplomatie zwischen Stadt und Ihren Banken zu klären.

Sollte etwas unklar sein oder eine Vertiefung gewünscht, nutzen Sie bitte ohne Mehrkosten die Nachfrage-Option. Da ich auf das Immobilienrecht in NRW spezialisiert bin, käme vielleicht ja auch eine längerfristige Zusammenarbeit in Betracht. Nehmen Sie gern unter meinen im Profil angegebenen Daten Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Andreas Neumann
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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