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Erbauszahlung: Gesetzliche Betreuerin verweigert Unterschrift

| 10.11.2012 05:13 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger J. Haberbosch


Es gibt laut Testament drei Erben . Alle Erben haben sich bei der Bank getroffen bis auf eine wegen der Unterschrift das die Bank die Gelder die die Erblasserin hinterlassen hat Ausbezahlen kann. Die dritte Miterbin hat eine Gesetliche Betreuerin und die Betreuerin weigert sich die Unterschrift zu leisten. Das heißt ohne diese Unterschrift bekommen die zwei anderen Miterben ihr Geld nicht ausbezahlt. Bei den anderen zwei Miterben gibt es ein Haupterbe was kann dieser tun damit die Betreuerin der dritten Miterbin ihre Unterschrift gibt damit die Bank dann die Gelder ausbezahlen kann.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach Ihren Angaben gibt es drei unterschiedlich hoch bedachte Erben, diese bilden eine Erbengemeinschaft. Grundsätzlich kann eine Erbengemeinschaft nur einstimmig, d.h. einvernehmlich auseinandergesetzt werden. Die Höhe der jeweiligen Erbquote gibt dem sogenannten Haupterben damit eben gerade keine Stimmenmehrheit oder ähnliches. Der einzige alternative Weg zu einer einvernehmlichen Lösung stellt die Erbteilungsklage dar. Hierbei müssen die teilungsbereiten Erben den anderen Erben mit dem Antrag den Nachlass nach den Erbquoten auseinanderzusetzen zu verteilen. Das Problem liegt darin, dass grundsätzlich nur teilbare Gegenstände im Wege der Erbteilungsklage geteilt werden können. Sprich, solange der Nachlass nicht ausschließlich aus Geldvermögen besteht ist die Teilungsklage nicht zulässig, sondern der Nachlass muss zunächst teilungsfähig gemacht werden indem alle anderen Nachlassgegenstände versilbert werden.
Nach Ihren Angaben besteht lediglich das Bankkonto, so dass eine Teilungsklage grundsätzlich zulässig wäre.
Neben dem hohen Kostenrisiko ist eine Ertbteilungsklage auch mit anderen rechtlichen Risiken verbunden, so dass stets versucht werden sollte, die einvernehmliche Lösung zwischen allen Miterben herbeizuführen.

Insofern kann ich Ihnen nur raten, ggf. unter Zuhilfenahme eines Anwaltes herauszufinden, aus welchen Gründen die Betreuerin Ihre Zustimmung verweigert und ggf. zu versuchen, diese umzustimmen. Sollte dies dann letztlich nicht möglich sein, bliebe nur der oben genannte Weg der Erbteilungsklage um eine Auszahlung des Geldes zu bewirken.
Falls Sie sich zu einer weiteren Vertretung durch einen Rechtsanwalt entschließen, können Sie mich gerne unverbindlich hinsichtlich der Kosten dieser Vertretung unter Haberbosch@erbfall.eu kontaktieren.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Holger J. Haberbosch, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.11.2012 | 11:19

Bei den Haupterben handelt es sich um den Sohn der Erblasserin und er hat laut Gesetzt einen Anspruch auf 50%. Es besteht der Nachlaß nur aus den Konten der Erblasserin. Laut Testament sollte jeder der Drei Erben 1/3 bekommen aber wie schon geschrieben hat der Sohn der Erblasserin aber einen Anspruch auf 50% sodaß die anderen Mierben einen Teil ihres Erben an den Sohn abtretten müssen . Nur wie geschrieben die Gesetzliche Betreuerin diese auch eine Anwältin ist weigert sich zur Bank zu gehen um die Unterschrift zu leisten alle anderen Erben haben schon Unterschriebn.
Deshalb auch die Frage was der Sohn jetzt noch machen kann

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.11.2012 | 09:55

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die Nachfrage und die bereits erfolgte Bewertung.
Die weiteren Angaben in Ihrer Nachfrage können so nicht zutreffen. Entweder es gilt gesetzliche Erbfolge oder testamentarische. Wenn laut Testament alle Erben zu 1/3 erben sollen, dann gilt dies. Möglicherweise meinen Sie aber den Pflichtteilsanspruch, für den Fall, dass der Sohndas einzige Kind der Erblasserin war, dann hätte dieser einen 50%-igen Anspruch am Wert des Nachlasses, hierbei handelt es sich de Art nach aber um einen ganz anderen Anspruch als den des Erben. Hier hätte der Sohn dann einen Zahlungsanspruch direkt an die Erben unabhängig ob diese zustimmen, notfalls muss er diesen gerichtlich geltend machen.
Da erbrechtliche und Pflichtteilsansprüche recht kompliziert durchsetzbar sind, ist dringend zu empfehlen, dass sich der Sohn anwaltlich vertreten lässt, gerne kann er sich bei mir unter Haberbosch@erbfall.eu melden.

Mit freundlichen Grüßen

Haberbosch

Bewertung des Fragestellers 12.11.2012 | 01:13

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