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Erbausschlagung/Sterbegeld

| 24.07.2018 18:47 |
Preis: 60,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Mein Bruder ist am 04.06.2018 verstorben. Da mein Bruder total überschuldet war, haben meine Mutter und ich beim Nachlassgericht am 19.06.2018 die Erbschaft ausgeschlagen. Es gibt keine weiteren Erben.
Nach mündlicher Auskunft des Nachlassgerichts ist inzwischen auch ein Nachlasspfleger/verwalter berufen.

Da mein Bruder Beamter im Ruhestand war hat uns das Regierungsprädidium Kassel einen Antrag auf Sterbegeld gemäß $23 Abs. 2 des Hessischenbeaamtenversorgungsgesetz - HBeamtVG zugeschickt. Nach Rücksprache mit meinem Anwalt haben wir auf das Sterbegeld wegen der Erbausschlagung verzichtet.

Eine Mitarbeiterin des Regierungspräsidiüms rief mich daraufhin an und erklärte mir das Sterbegeld gehöre nicht zum Nachlass und ist für die nachzuweisenden Beerdigungskosten gedacht. Der Antrag liegt mir nun wieder vor.

Da das Sterbegeld in keinem Verhältnis zu den Schulden meines Bruders steht, möchte ich keinen Fehler machen. Die Beerdigungskosten sind höher als das Sterbegeld. Soll ich den Antrag stellen?

mit freundlichen Grüßen
jurascka1952
24.07.2018 | 19:38

Antwort

von


(1488)
Tirpitzstr.21
26122 Oldenburg
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Web: http://www.jan-wilking.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

§ 23 des Hessischen Beamtenversorgungsgesetzes regelt, an wen das Sterbegeld ausbezahlt wird bzw. wer Berechtigter ist. Es ist ein eigener Anspruch der Hinterbliebenen (Ehegatte, Kinder, Geschwister) gegen den Dienstherren. Ähnlich wie bei einer Sterbegeldversicherung handelt es sich um einen Anspruch zu Gunsten Dritter (=die Hinterbliebenen), so dass das Sterbegeld nicht zum Nachlass zählt.

Das Sterbegeld ist also vom Erbe und Ihrer Erbenstellung unabhängig, der Anspruch setzt allein die verwandschaftliche Beziehung voraus. Sie können also ohne Bedenken den entsprechenden Antrag stellen, hierdurch ändert sich an Ihrer Erbausschlagung nichts.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking


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