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Erbauseinandersetzung/Schwester

09.09.2015 15:39 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Rechtsanwälte,
meine Mutter ist Mitte 2014 im Pflegeheim, in dem sie seit einiger Zeit lebte verstorben.
Es gibt einen Erbvertrag, der die Vermögensverteilung der vorhandenen Immobilie regelt.
Schwester A erhält die Einliegerwohnung des Elternhauses, ich bekomme die Parterrewohnung, Schwester B bekommt nichts mehr, da sie bereits vor Jahren ein Haus und ein Grundstück zur Selbstnutzung erhalten hat und die Abkömmlinge unseres vor Jahren verstorbenen Bruders C erhalten zwei Grundstücke. Der Rest, d.h. vorhandenes Vermögen sowie alle beweglichen Güter sollen geteilt werden.
Nun hatte Schwester A eine Generalvollmacht, die auch bezogen auf die vorhandenen Konten war. Einen Tag nach dem Tod unserer Mutter hat sie in zwei Teilbeträgen größere Geldbeträge auf ihr Konto überwiesen mit dem Vermerk "Kosten". Danach erfolgten noch zwei Verfügungen am Geldautomaten.
Als ich sie auf das Geld ansprach, sagte sie mir, dass unsere Mutter zu Lebzeiten gesagt hätte, dass sie das Vermögen, was noch übrig sei nehmen sollte.Das Geld sei als Anerkennung und Entschädigung für ihre Betreuungsleistung sowie die geleistete Sterbebegleitung gedacht gewesen.Einen schriftlichen Vertrag o.ä. gibt es nicht.
Zwei bereits eingeschaltete Anwälte, der Schwester B sowie den Abkömmlingen des Bruders C haben sie auch schon auf die Offenlegung des Gesamtvermögens hingewiesen.
Es erfolgte dann lediglich eine beleglose Aufstellung in der der Geldbetrag mit "Schenkung an..." beziffert wurde.Kontoauszüge habe sie nicht mehr.
Wohlgemerkt: Meine Mutter lebte im Pflegeheim und meine Schwester hat für ihre Fluganreise nach eigenen Angaben immer ein teilweise Entschädigung bekommen.
Meine Frage nun:
Ist diese Schenkung wirksam?
Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Entscheidend ist in dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt, ob Ihre Schwester berechtigt war, die Beträge abzuheben, bzw. berechtigt ist, diese zu behalten.

Wenn Ihre Schwester als Rechtsgrund eine Schenkung behauptet, so müsste sie dies nach der herrschenden Rechtsprechung im Streitfall beweisen.

Gelingt Ihrer Schwester der Beweis nicht, so ist sie verpflichtet, die Beträge an die Erbengemeinschaft zurückzuzahlen.

Nach Ihrer Schilderung bestehen gute Erfolgsaussichten, dass die Rückzahlung von der Schwester an die Erbengemeinschaft - im Zweifel gerichtlich - verlangt werden kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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