Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erbauseinandersetzung um Haus und Wohnung

| 06.10.2015 12:55 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Guten Tag.

Ich habe eine Frage zu dem Erbfall um unseren verstorbenen Bruder. Wir sind zwei allein erbberechtigte Geschwister.

Es geht um seinen Drittelanteil an unserem Elternhaus, seine Eigentumswohnung und sein Geldvermögen.

Wir Erben (ich und meine Schwester) wollen uns wie folgt einigen:

Das Geld teilen wir 50:50 auf. Am Haus soll sie meinen 50%-Anteil übernehmen. Die Eigentumswohnung übernehme ich umgekehrt mit ihrem 50%-Anteil. Der Notar will dazu eine Nachlassauseinandersetzung über das GESAMTE Erbe durchführen mit entsprechend höheren Kosten. Zumal der Wert vor Erbschaftssteuerabzug angesetzt werden soll. Dazu kämen noch Kosten für den Grundbucheintrag (Haus und Wohnung).

Eine Eintragung als Erbengemeinschaft wäre dagegen kostenlos. Was wäre wenn wir erstmal eine Erbengemeinschaft bleiben würden und dann nach Abzug der Steuer uns gegenseitig die Immobilienanteile verkaufen würden? Das Geld können wir sowieso unter uns hälftig aufteilen, wir sind uns ja einig.

Was meinen Sie?

Vielen Dank & beste Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

gern nehme ich zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung:

Ich rate dazu, den vom Notar vorgeschlagenen Weg einzuschlagen und die Erbengemeinschaft endgültig und gütlich aufzulösen. Dieses insbesondere zu einem Zeitpunkt, an dem zwischen den Erben noch Einvernehmen besteht.

Die auf den ersten Blick höheren Kosten solltem diesem Vorhaben keineswegs entgegen stehen. Bedenken Sie, dass die Kosten für Anwälte und Gericht im Falle eines späteren Streites weitaus höher liegen werden. Bedenken sie weiterhin, dass eine Erbengemeinschaft gerade darauf ausgerichtet ist, aufgelöst zu werden. Hier kann eine notariell beglaubigte Urkunde über die einvernehmliche Auflösung von großem Nutzen sein.

Natürlich steht es Ihnen dennoch frei, den Notar nur für die spätere Auseinandersetzung des Miteigentums an den Immobilien hinzuzuziehen und den Rest formfrei, aber hoffentlich schriftlich, zu regeln.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 08.10.2015 | 11:09

Guten Tag Herr Wundke,

besteht denn auch die Möglichkeit, erstmal eine Teilauseinandersetzung über Haus und Wohnung vom Notar durchführen zu lassen und das Geldvermögen und persönliche Gegenstände am Notar vorbei unter uns aufzuteilen? Wobei wir das dann natürlich schriftlich fixieren würden, damit es später keinen Streit gibt.

Vielen Dank & beste Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.10.2015 | 12:31

Ja, das ist möglich.

Bewertung des Fragestellers 08.10.2015 | 15:02

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 08.10.2015 3,4/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68631 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Hat gut geklappt; meine Position ist nunmehr klar. Immer wieder gerne. Mfg ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr gut ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich danke dem RA Krueckemeyer, er hat mir sehr mit seinen Ausführungen geholfen, sehr zu empfehlen! ...
FRAGESTELLER