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Erbauseinandersetzung als Betreuer


25.02.2007 15:21 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Folgende Situation: Ich bin vom Vormundschaftsgericht als Betreuer unserer demenzkranken Mutter eingesetzt. Nach dem bereits einige Zeit zurückliegenden Tode unseres Vaters (kein Testament/gesetzliche Erbfolge) bilden meine Mutter, meine Schwester und ich eine Erbengemeinschaft. Die Erbschaft soll nun auseinandergesetzt werden.
Als Betreuer der Mutter lege ich ohnehin regelmäßig dem Vormundschaftsgericht eine vollständige Buchführung betr. die Angelegenheiten meiner Mutter vor. Jetzt, im Zuge der Erbschaftsauseinandersetzung, sollen die gesamten Unterlagen plötzlich nochmals zur separaten Prüfung vorgelegt werden. Ich wäre damit also auch in dem Erbschaftsfall, der ja mit der Betreuung eigentlich nichts zu tun hat, zur vollständigen Belegführung verpflichtet. Dies halte ich allerdings für eine Kompetenzüberschreitung des Vormundschaftsgerichts.
Frage also: Bin ich zur nochmaligen Vorlage aller Unterlagen und somit auch in der Erbschaftsangelegenheit zur vollständigen Buchführung als Betreuer unserer Mutter verpflichtet?

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Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Grundsätzlich hat der Betreuer gegenüber dem Vormundschaftsgericht auf Verlangen jederzeit über die Führung der Vormundschaft und über die persönlichen Verhältnisse des Mündels Auskunft zu erteilen.
Das Vormundschaftsgericht kann den Betreuer zur Befolgung seiner Anordnungen durch Festsetzung von Zwangsgeld anhalten. Als Betreuer sind sie nicht nur zur ordnungsgemäßem Vermögensverwaltung sondern auch zur Auskunft gegenüber dem Vormundschaftsgericht verpflichtet. Insofern müssen sie auch eine nachvollziehbare Buchführung vorweisen.

Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -
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