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Erbauseinandersetzung - Bargeld

25.11.2013 12:34 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Nadiraschwili, LL.M.


Erbmasse: Aktienpaket, Barvermögen, 4 Oldtimer, 2 bebaute und zwei unbebaute Grundstücke.
Erben: 2 Töchter, gesetzliche Erbfolge (kein Testament)
Nachlassverbindlichkeiten: bestehen nicht mehr.

Streitpunkt: Die eine Tochter möchte zunächst von dem nicht unerheblichen Barvermögen ihre Hälfte; die andere Tochter verweigert ohne Angabe von Gründen JEGLICHE Mitwirkung: keine Aufteilung des Barvermögens, des weiteren keine Mitwirkung bei der Verteilung des weiteren Nachlasses.

Es geht nicht darum, den langen, mühsamen Weg der Erbteilungsklage zu beschreiten, um die Verteilung des Gesamtvermögens zu erzwingen.

Es geht auch nicht darum, die uneinsichtige Tochter anzuschreiben / hinzuweisen, das eine derzeitige Auflösung der Bankkonten in beiderseitigem Interesse ist. Auch der Hinweis auf Schadensersatzpflichten muss nicht gegeben werden, da er bereits erfolgt ist.

Die die Aufteilung des Barvermögens anstrebende Tochter möchte auch nicht (nur) die Zinsen des Bankguthabens (irgendwann) einmal haben, sondern ihren Anteil am Barvermögen ausbezahlt bekommen.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sofern das Erbe mehreren Erben zusteht, bilden diese gem. § 2032 BGB eine Erbengemeinschaft. Dies bedeutet, dass jeder einzelne Nachlassgegenstand, jede einzelne zum Nachlass gehörende Forderung allen Miterben gemeinschaftlich gehört. Konsequenz aus dieser gesetzlich vorgegebenen Konstruktion ist, dass ein Miterbe bis zur Teilung des Nachlasses allein nie über einen einzelnen Nachlassgegenstand verfügen kann. Miterben können immer nur gemeinsam Vermögenswerte, die in den Nachlass fallen, veräußern oder sonst über diese Werte verfügen.

Eine von Ihnen angestrebte Auszahlung und Verfügung über das Barvermögen, kann also nur nach einer Erbauseinandersetzung erfolgen. Eine Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft kann in verschiedenen Formen ablaufen, jeder Miterbe kann, von wenigen Ausnahmen abgesehen, eine Auseinandersetzung jederzeit verlangen.
Der einfachste Weg eine Erbengemeinschaft auseinander zu setzen ist eine einvernehmliche Vereinbarung unter den Miterben. Da dies vorliegend wohl nicht möglich scheint, ist der einzig gangbare Weg der Weg der sogenannten Auseinandersetzungsklage (sofern auch eine Vermittlung durch das Nachlassgericht scheitern sollte).


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Nadiraschwili, Rechtsanwaltt


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