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Erbanspruch der Geschwister

28.08.2019 09:30 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Frau und ich planen, ein gemeinsames Testament aufzustellen, in dem der jeweils Überlebende alles erbt aber die Verteilung des Vermögens (Haus und Geschäftsanteil) an die 3 Söhne bereits zu beider Lebzeiten sicher festgelegt wird. Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass unsere Geschwister irgendwelche Ansprüche im Falle unseres Todes stellen können. Vermögen fließt nur an unsere Söhne.

28.08.2019 | 10:22

Antwort

von


(26)
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Tel: 040/69794509
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst einmal möchte ich Ihnen mitteilen, dass im Rahmen der gesetzlichen Erfolge Geschwister Erben zweiter Ordnung sind und bereits von Gesetzeswegen nicht erbberechtigt sind , wenn Abkömmlinge-hier Ihre drei Söhne vorhanden sind.
Dies ergibt sich bereits aus den §§ 1924 ,1925, 1930 BGB . Geschwister sind auch nicht pflichtteilsberechtigt. Hierzu verweise ich auf § 2303 BGB . Daher müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Ihren Geschwistern irgendwelche Ansprüche zustehen.

Dessen unbeschadet können Sie natürlich ein Testament verfassen. Hier empfehle ich ein sog. Berliner Testament.
Dabei setzen Sie sich gegenseitig zu alleinigen Erben ein und bestimmen als Schlusserben Ihre drei Söhne.
Hinsichtlich der einzelnen Gestaltungsmöglichkeiten -Erbeneinsetzung der Schlusserben zu gleichen Teilen oder zu unterschiedlichen Bruchtteilen, empfehle ich weitere anwaltliche Beratung einzuholen oder einen Notar aufzusuchen.

Hier kann keine Formulierungshilfe gegeben werden ,da ich hierzu Ihre persönlichen- und wirtschaftlichen Verhältnisse dezidiert kennen müsste.

Gerne bin auch ich bereit, bei näherer Kenntnis Ihrer persönlichen Verhältnisse ein Testament für Sie zu entwerfen. Auf die hierauf anfallenden weiteren Rechtsanwaltskosten, würden die Kosten dieser Beratung angerechnet werden.

Ein Testament muss, damit es formwirksam ist, entweder gemäß § 2232 BGB durch einen Notar beurkundet werden oder von Ihnen nach § 2247 , 2267 BGB handschriftlich verfasst und unterschrieben werden. Dieses Testament können Sie daheim aufbewahren oder gemäß § 2248 BGB beim Nachlassgericht zur amtlichen Verwahrung bringen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Camilla Joyce Thiele

ANTWORT VON

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