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Erbannahme/ausschlagung?


25.12.2007 20:08 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Hallo,

mein Vater ist verstorben. Mit dem Todestag wurden seine Sparbücher durch eine "Verfügung zugunster Dritter außerhalb des Erbganges" auf die Ehefrau übertragen. Die beiden Söhne sowie die Ehefrau bilden eine Erbengemeinschaft, es ist kein Testament vorhanden.

Das Bargeld gehört nach meiner Recherche nicht mehr zum Nachlass. Die Erbengemeinschaft muss aber (wohl auch nach BGB) für die Beerdigungskosten, Kosten der Wohnungsauflösung usw., mehrere 1000 Eur aufkommen.

Ich denke über eine Erbausschlagung nach. Soll ich?

Der Erbschein hatte ich in Unkenntnis dieser Sachlage beantragt. Hat das irgendwelche auswirkungen.

Die 6-Wochenfrist ist noch nicht verstrichen.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Das Erbe ist dann auszuschlagen, wenn der Nachlass überschuldet ist.
Nach Ihren mitgeteilten Recherchen spricht vieles für eine Überschuldung.
Die Ausschlagungserklärung kann nur zur Niederschrift des Nachlassgerichts oder in öffentliche beglaubigter Form abgegeben werden. Für Letzteres wäre ein Notar zuständig.

Wenn Sie nunmehr innerhalb der Sechs-Wochen-Frist ausschlagen, ist auch der Erbscheinsantrag unschädlich, da er insoweit zurückgewiesen werden würde.

Für den Fall, dass sich keine veritablen Vermögensgegenstände im Nachlass befinden sollten, wäre in der Tat eine Ausschlagung des Erbe anzuraten.

Eine letztverbindliche Aussage kann allerdings von hieraus nicht gegeben werden, da keine positive Kenntnis vom tatsächlichen Nachlass besteht. Hierfür werden Sie sicherlich Verständnis aufbringen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
und wünsche Ihnen einen frohen 2. Weihnachtstag
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
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