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Entzug Führerausweis für einen Monat

11.07.2018 15:33 |
Preis: 30,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


17:15
Ich hatte Ende März einen Auffahrunfall in der Schweiz, vor mir ereignete sich ein Unfall und ich fuhr hinein.
Bei dem Strafbefehl hieß es, es sei eine leichte Tat und ich bekam eine Strafe von 400 CHF + 330 CHF verfahrenskosten.
Das Strassenverkehrsamt sagt nun es sei eine mittelschwere Tat und möchte mir für einen Monat den Führerschein entziehen.
Ich wohne in der Schweiz und hatte zum Tatzeitpunkt einen Schweizer Führerschein. In Deutschland habe ich einen Nebenwohnsitz. Ich habe meinen Schweizer Führerschein in einen deutschen umschreiben lassen in der Hoffnung dass ich nur ein Fahrverbot bekomme für die Schweiz aber meinen Führerschein behalten darf und im Ausland fahren darf.( Ich wohne seit 01.12.17 in der Schweiz und habe ein Jahr lang Zeit bevor ich den Schweizer Führerschein haben muss)
Die Dame vom Strassenverkehrsamt sagte mir aber jetzt dass ich meinen deutschen Führerschein für einen Monat abgeben muss. Ist das richtig? Darf die Schweizer Behörde meinen deutschen Führerschein entziehen?
11.07.2018 | 16:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein Führerscheinentzug im Ausland kann einen deutschen Autofahrer nicht treffen.
Wird er wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung oder wegen Alkohol und Drogen kontrolliert, kann ihm zwar der Führerschein abgenommen werden, jedoch droht kein Führerscheinentzug im Ausland. Hier wird der Führerschein lediglich in Verwahrung genommen, denn nur deutsche Behörden können diesen dauerhaft entziehen.

Für eine Verwahrung muss jedoch das Vergehen hinreichend nachweisbar sein. Kann die Behörde vor Ort dies, wird der Führerschein abgenommen.
In diesen Fällen wird dann ein Fahrverbot für das Land ausgesprochen, jedoch der Führerschein im Ausland nicht dauerhaft einbehalten. Bedeutet für Sie über Flensburg den FS wieder anzufordern.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 11.07.2018 | 16:56

Danke für die Antwort.
gilt das auch wenn ich meinen Hauptwohnsitz in der Schweiz habe?
Der Führerschein soll nicht gänzlich entzogen werden sondern für einen Monat abgegeben werden bei den Schweizer Behörden. Nach einem Monat würde ich ihn zurückbekommen.. auch von diesen.
So sagte mir es die Dame aus dem schweizerischen Straßenverkehrsamt.
Die Begründung war weil ich in der Schweiz wohnhaft sei.
Ist das wirklich so? Wenn ja, kann man für die Zeit ein Ersatzdokument von Deutschland bekommen?

Freundliche Grüsse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.07.2018 | 17:15

Sie haben einen deutschen Führerschein, demzufolge gilt das theoretisch auch für Sie. Nun ist es aber so, dass der Aufwand und die Dauer der Übersendung wahrscheinlich nicht lohnenswert sind und Sie eher abwaren sollten, bis Sie den FS wieder ausgehändigt bekommen. Wenn Sie wie Sie gerade sagen die Zusage haben, Ihren FS auch von den dortigen Behörden zurückzuerhalten, würde ich tatsächlich raten den Monat in Kauf zu nehmen.

Die Deutsche Behörde kann Ihnen bestätigen, dass Sie generell einen deutschen FS besitzen. jedoch sollten Sie davon absehen, wärhrend dieses Monats zu fahren, denn im schlimmsten Fall kann das als Straftat geahndet werden.

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