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Entwurf des Vertrages zwischen der Vertriebsfirma und der Autorin

07.12.2020 07:44 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir bei Ihnen anfragen, was ein Entwurf des Vertrages zwischen der Vertriebsfirma (Einzelunternehmen) und der Autorin (Hobbyautorin) bzw. Eigentümerin der Werke oder Produkte (Vertrag zwischen Vertragsparteien "A" und "B") zu fertigen, bei Ihnen kostet?

Die Autorin stellt ihre Werke wie physische Bücher, sowie elektronische Bücher (E-Books) und andere Onlineprodukte (Onlinekurse) etc. der Vertriebsfirma zum Verkauf bereit.

Der Vertrag soll zwischen den Eheleuten, wie unter fremden Dritten, abgeschlossen werden.

Die Autorin ist die Ehefrau. Die Autorin verfasst ihre Bücher, E-Books und Onlineprodukte selbst.

Dabei soll die Autorin der Vertriebsfirma des Ehemannes ihre Werke also Bücher, Ebooks und andere Onlineprodukte zum Verkauf überlassen.

Wichtiger Punkt im Vertrag ist die Haftung, der wie folgt zu regeln ist:

Die Vertriebsfirma des Ehemannes trägt nur die Haftung für den Verkauf der Werke.

Die Vertriebsfirma ist von der Haftung der Werkinhalte bzw. Bücher- und Produkt-Inhalte ausgeschlossen.

Die Autorin also die Ehefrau ist für die Inhalte der Werke selbst verantwortlich und übernimmt die volle Haftung für die zur Verfügung gestellten Werke, Beachtung der Urheberrechte usw.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Vertrag wird vermutlich derzeit rund 696 € kosten und die Anfertigungszeit des ersten Entwurfes zwei Wochentage benötigen. "Vermutlich" deshalb, da man den Umfang und die Einzelheiten noch nicht kennt.

Natürlich werden dann Feinheiten geklärt und angepasst werden müssen. Dafür entstehen dann keine Zusatzkosten.

Bei der Haftungsfreistellung überliegen Sie aber einem Irrtum. Die Haftung auch des Vertiebes kann nie ganz ausgeschlossen werden (dann wären ja sogar vörsätzliche Verletzungen ausgeschlossen und das ist nicht möglich), sondern nur begrenzt, bzw. umgelagert werden.

Nähere Einzelheiten gerne bei Beauftragung.

Bitte setzen Sie sich dann mit mir über die hinterlegten Kontaktdaten in Verbindung.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Rückfrage vom Fragesteller 09.12.2020 | 13:41

Guten Tag, wir möchten die Haftung des Autors für mögliche Fehler beim Verfassen seines Werkes vollständig beim Autor belassen und dies vertraglich zwischen Eheleuten festlegen.

Der Vertrieb soll nur für das Verkaufen der Werke in Haftung genommen werden können.

Wir dachten, dies wäre vollkommen in Ordnung und vertraglich frei gestaltbar, den Autor schreibt oder entwirft seine Werke und haftet logischerweise dafür auch.

Was heißt Ihrer Meinung nach, dass wir bei der Haftungsfreistellung des Vertriebes irrtümlich liegen?

Warum soll der Vertrieb für Fehler des Autors haften?

Besteht keine Möglichkeit bezüglich des Werkinhaltes die Haftung vollständig auf Autor zu übertragen, da der Autor nichts mit Vertrieb der Werke zu tun hat, weil es hier nur um die Haftung des Werkinhaltes für Ehepartner geht?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.12.2020 | 13:49

Sehr geehrter Ratsuchender,

ganz so geht es eben nicht:

Stellen Sie sich vor, der Autor macht einen Fehler (dann haftet er, klar). Der Verlag erkennt aber den Fehler, produziert und vertreibt in Kenntnis des Fehlers also vorsätzlich:

Neben dem Autor haftet dann auch der Verlag und das vorsätzliche Verhalten können Sie eben weder nach Gesetz noch nach Rechtsprechung ausschließen (so ein Ausschluss ist also unwirksam), müssen es also mit entsprechender genauen Abfassung umgestalten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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