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Entwendetes Elektrogerät


| 30.03.2007 15:03 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Stein des Anstosses war unsere im Gemeinschaftskeller des Hauses abgestellte voll funktionsfähige Spülmaschine. Wir hatten die Absicht, sie so bald wie möglich zu verkaufen, da wir ein neues Gerät installiert hatten. Die Spülmaschine war tief in einem Winkel abseits des Weges eingestellt (gerne kann ich dies mit Fotos beweisen.) Nach einigen Wochen war die Maschine verschwunden. Es stellte sich heraus, dass die Verwalterin ihren Assistente -der zugleich ihr Makler ist, aber seit einer Woche angeblich in keiner Funktion mehr für sie tätig ist - damit beauftragt hatte, die Spülmaschine im Sperrmüll zu entsorgen. Das tat dieser aber nicht, sondern verkaufte sie nach eigenem Bekunden an eine "Kundin". Der Assistent ist seither in Deckung gegangen und will nicht mit uns sprechen, die Verwalterin behauptet, es sei unsere Schuld.Im Mietvertrag ist nichts vermerkt, daß es verboten ist, Dinge zeitüber im Keller abzustellen. Zudem stehen auch andere Schränke etc. dort. Es wurde kein Versuch gemacht, herauszufinden (etwa durch Anschlag)wem die Maschine gehört. Zudem hatten wir den Hausmeister informiert, daß wir die abgestellte Maschine so schnell wie möglich verkaufen wollten. Es kann doch nicht sein, daß andere Leute unser Eigentum verkaufen und davon profitieren. Ich möchte gerne eine Anzeige machen, weiß aber nicht genau gegen wen von beiden. Bitte raten Sie mir, wie wir hier weiter vorgehen sollten. Vielen Dank!
Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

Sie können aufgrund der Vorkommnisse Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft oder der Polizei wegen Diebstahl erstatten. Dies kann schriftlich oder mündlich erfolgen. Soweit Sie vorhaben die Anzeige schriftlich zu erstatten, ist diese an folgende Adresse zu richten:

Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Frankfurt am Main
Konrad-Adenauer-Straße 20
60313 Frankfurt am Main

Soweit Sie vorhaben den Sachverhalt mündlich mitzuteilen, können Sie dies bei der

Rechtsantragsstelle beim Landgericht Frankfurt
Konrad-Adenauer-Straße 20, Erdgeschoß
Montag und Donnerstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

oder bei der Polizei
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 755-0 oder 069 / 2555-0
Fax: 069 / 755 - 80808

oder Online über folgenden Link
https://www.polizei.hessen.de/internetzentral/broker.jsp?uMen=ffd70986-9c3a-6001-03e0-7e7b48205846

vornehmen.

Zunächst sollten Sie die Strafanzeige gegen Unbekannt stellen. Soweit Sie als Zeugen gehört werden, können Sie entsprechende Angaben zu einem Verdächtigen machen.

Gleichzeitig oder nach dem Ergebnis der Strafanzeige können Sie dann zivilrechtlich Schadensersatz wegen Verletzung Ihres Eigentums geltend machen. Hierbei wäre aber die Beauftragung eines Kollegen zu empfehlen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten stehe ich Ihnen über die Nachfragefunktion weiterhin zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

RA Schröter

Nachfrage vom Fragesteller 30.03.2007 | 18:44

Danke für Ihre Antwort. Gibt es einen Grund, weshalb die Strafanzeige gegen Unbekannt lauten soll? Der Assistent hat ja bereits angegeben, unser Gerät verkauft zu haben - im Auftrag der Verwalterin.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.03.2007 | 18:59

Wenn der Assistent diese bereits zugegeben hat und auf Weisung der Verwalterin gehandelt hat, sollten Sie dies natürlich bei der Strafanzeige erwähnen. Eine Anzeige gegen Unbekannt ist dann sicherlich nicht erforderlich. Allerdings sollten Sie sich auch bewußt sein, daß das Verhältnis zu der Hausverwalterin durch eine solche Maßnahme sicherlich nicht verbessert. Möglicherweise hilft hier auch ein vorheriges Gespräch unter Andeutung der vorgesehenen Maßnahmen, um eine Einigung zu erzielen.

Mit besten Grüßen

RA Schröter

Ergänzung vom Anwalt 02.04.2007 | 23:07

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre "Kritik". Sehr wohl wurde Ihre Anfrage durchgelesen. Insoweit darf ich darauf hinweisen, daß die Ausführungen hinsichtlich "auf Weisung der Verwalterin gehandelt hat" neuer Vortrag in der Nachfrage war und in der "recht klaren" ursprünglichen Schilderung nicht erwähnt wurde. Insoweit werden Sie zugeben müssen, daß eine Handlung im Auftrag oder auf Weisung einen Unterschied ausmacht.

Meine Empfehlung eine Straranzeige gegen Unbekannt zu stellen, sollte gerade einer solche Problematik und voreingemommene Wertung vorbeugen. Denn bei einer Anzeige gegen eine bestimmte Person wird die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in diese Richtung vertiefen und möglicherweise andere Beteiligte außen vor lassen. Bei einer Anzeige gegen Unbekannt in Verbindung mit Ihrer Aussage wird der Ermittlungsumfang weiter gespannt und richtet sich dann gegen die beteiligten Personen.

Ich hoffe, daß Ihnen diese Antwort nun weiterhilft.

RA Schröter
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"Die Adresse des Pol.präsidiums kann ich selber im Internet nachsehen, danke. Aus der Antwort auf die Nachfrage wurde leider erkenntlich, dass meine (recht klare) Schilderng gar nicht durchgelesen wurde. Schade! Ich hatte davor mit FeA gute Erfahrugne gemacht. "