Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Entspricht meine Unterhaltsvorstellung der Höhe nach rechtlichen Gesichtspunkten?


19.12.2007 13:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Frau (50 Jahre) hat sich im April 2007 von mir (67 Jahre) getrennt und eine eigene Wohnung bezogen. Unsere volljährige Tochter (19 Jahre) studiert und hat einen eigenen Haushalt. Sie erhält Bafög in Höhe von 190,-€ (meine Frau zahlt dazu 75,- € - und ich 300,-€ – nach Ausrechnung des Amtes für Ausbildungsförderung Bochum (AfABF) -193,-€, 69,-€, 267,-€-). Ich wohne mit unserem volljährigen Sohn (18 Jahre, Schüler der Klasse 12) im gemeinsamen Haushalt. Meine Frau erhält zu ihrem Gehalt aus bisher pragmatischen Gründen das Kindergeld für beide Kinder. Ihr augenblickliches Nettogehalt (ohne KG) beträgt ca. 1650,- € - sie arbeitet als Sozialpädagogin im Sonderschulbereich mit 20/27 Stunden, entsprechend unserer Vereinbarung während der bestehenden Ehe. Ich bin Rentner und habe zwei Altersrenten (BfA und VBL in Höhe von 2.325,68 €).
Ich habe meiner Frau eine pragmatische Unterhaltsregelung einschließlich der Verrechnung des Kindergeldes (Einverständnis beider Kinder liegt vor) vorgeschlagen. Sie sollte 76,- € an die Tochter als ihre vom AfABF errechnete Unterhaltszahlung überweisen und den Betrag mit ihrem KG-Anteil verrechnen.
Mir sollte sie das gesamte Kindergeld für den Sohn plus 100,- € als ihre Gesamtunterhaltsleistung für den Sohn überweisen (Ich möchte neben dem von mir zu verrechnenden Unterhaltsanteil meines Sohnes 150,- € als Unterhalt von meiner Frau für meinen Sohn einfordern.).
Fragen:
1. Ist dieser pragmatische Weg möglich?
2. Entspricht meine Unterhaltsvorstellung der Höhe nach rechtlichen Gesichtspunkten? Mein Wunsch ist es nicht, einen eventuellen Unterhaltshöchstbetrag einzufordern, sondern den von mir in Absprache mit meinem Sohn genannten Gesamtunterhaltsbetrag (250,- €) zu erhalten.
19.12.2007 | 13:44

Antwort

von


326 Bewertungen
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragesteller, unter Einbeziehung Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Sollten Sie sich mit Ihrer Frau einig über den Zahlungsweg sein oder werden, so ist die von Ihnen vorgeschlagene Regelung ohne Weiteres möglich.

Was Ihre Unterhaltsvorstellung im Hinblick auf Ihren Sohn angeht, so ist Ihre Unterhaltsvorstellung großzügig und nach rechtlichen Gesichtspunkten durch Ihre Frau in keinster Weise zu beanstanden. Ihre Forderung liegt weit unter dem Höchstbetrag der Stufe 11 der Düsseldorfer Tabelle, die hier einschlägig wäre.
Hinzuzufügen ist jedoch, dass dieser Höchstbetrag sich verringern könnte, wenn Ihre Frau noch andere Summen in Abzug bringen könnte.
Alles in allem erscheint ist Ihr Vorschlag, Ihre Angaben vorausgesetzt, jedoch sehr gut vernünftig.

Bei Rückfragen nuten Sie bitte die Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.


Bitte beachten Sie, dass diese Plattform nur der ersten rechtlichen Einschätzung dienen soll, nicht jedoch eine juristische Erstberatung zu ersetzen vermag.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 19.12.2007 | 16:32

Meine Frau hat ein Nettoeinkommen von ca. 1650,-€. Die Stufe 11 der Düsseldorfer Tabelle geht jedoch von einem Einkommen zwischen 3600 und 4000 € aus. Muss ich von einer anderen Stufe ausgehen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.12.2007 | 17:56

Sehr geehrter Fragesteller,
natürlich haben Sie Recht.
Stufe 11 gilt für die zusammengerechneten Einkommen.
Für Ihre Frau gilt Stufe 3.
Trotzdem gelten die weiterhin gemachten Ausführungen.

Mit freundlichem Gruß,
Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

ANTWORT VON

326 Bewertungen

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht, Verkehrsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER