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Entsendung nach Marokko - Kindergeldanspruch


| 01.12.2015 11:32 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

der Sacherverhalt ist wie folgt:
1. Es liegt eine Entsendung - beschränkt auf 24-36 Monate - von einem privaten Unternehmen nach Marokko vor.
2. Frau und Kinder kommen für diese Zeit mit, sodass die Kinder hier zur Schule gehen.
3. Wohnsitz soll für alle in Deutschland beibehalten werden.

Frage:

Besteht ein Anspruch auf Kindergeld, wenn Einkommens- und SV-Pflicht in Deutschland vorliegen?
Sehr geehrter Ratsuchender,

da nach Ihrer Darstellung eine Entsendung vorliegt, Sie also auch weiterhin für das Unternehmen tätig sind, besteht der Anspruch auf Kindergeld.

Gerade auch weil die Einkommensteuer- und SV-Pflicht in Deutschland weiter besteht, sind auch die Voraussetzungen für einen Weiterbezug des Kindergeldes gegeben.

Sie sollten rechtzeitig die Änderungen mitteilen, damit auch übergangslos das Kindergeld weiterbewilligt werden kann.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsnawältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 01.12.2015 | 13:02

Kurze Nachfrage:
Es besteht also unter diesen Voraussetzungen Anspruch auf Kindergeld in voller Höhe wie bisher in Deutschland, oder würde es angepasst werden?

Ich hatte dies nämlich in einem anderen Fall in diesem Portal gelesen, dass das Kindergeld nur in der Höhe wie es im Abkommen zwischen Deutschland und Marokko festgelegt wurde, ausbezahlt wird.

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.12.2015 | 14:31

Sehr geehrte Ratsuchender,

da hier die Voraussetzungen der Entsendung vorliegen, mit der SV-Pflicht in Deutschland und nach wie vor die Beibehaltung der Wohnsitze ist das Kindergeld in Deutschland zu zahlen.

Eine Anpassung kommt wegen der Ausstrahlung nach Ihrer Darstellung in diesem Fall nicht in Betracht.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 01.12.2015 | 14:49


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