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Entscheidungsrecht Wohnort eines Kindes 13 Jahre

01.02.2016 16:52 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mädchen 13 Jahre unehelich geboren, soll mit Mutter in neuen Wohnort in europäisches Ausland umziehen, da der Lebensgefährte (ist nicht der leibliche Vater!) der Mutter dort beruflich tätig ist. Die Mutter hat das alleinige Sorgerecht.
Hat das Kind in diesem Fall das Anrecht, seinen Wohnort z.B. bei leiblichen Vater oder Großeltern in der derzeitigen Heimat (Stadt) selbst zu bestimmen und bleiben zu können?
(hier für das Kind wichtig: Schule, Freunde, Verwandte)
Kann der leibliche Vater welcher ein Recht auf Besuch hat, durchsetzen, dass das Kind nicht umziehen muss?

Wenn das Kind nun selbst nicht umziehen will, welche Möglichkeiten oder Schritte müssten eingeleitet werden?

01.02.2016 | 17:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,



sofern Gespräche mit der Mutter erfolgreich nicht möglich sind, muss das Familiengericht über das Aufenthaltsbestimmungsrecht entscheiden.

Das Familiengericht orientiert sich dabei am Kindeswohl, d.h. unter Abwägung aller maßgeblichen Umstände wird zu entscheiden sein, welche Ausgestaltung des Aufenthaltsbestimmungsrechts für das Wohl des Kindes am besten ist.

entscheidender wird auch sein, ob nicht das Kindeswohl in einer fremden Umgebung ohne Sprachkenntnisse und offenbar ohne jeden kulturellen Bezug gefährdet wäre, da dann auch bei alleinigem Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht der Mutter der Umzug des Kindes verhindert werden kann (OLG Hamm, Beschl. v. 15.11.2010, Az.: 8 WF 240/10 ).

Aber auch der Wunsch des Kindes selbst wird in diesem Alter ebenso eine Rolle spielen, wie das soziale Umfeld und die Frage, ob der Vater, der dann das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen kann, in der Lage ist, die Erziehung des Kindes zu gewährleisten.
I
Ob das alles so der Fall ist, muss dann im Einzelfall durch das Gericht entschieden werden; eine Wertung kann daher an dieser Stelle nicht vorgenommen werden.


Allerdings kann der Vater den Wunsch des Kindes sicherlich nicht unbeachtet lassen, so dass er einen Antrag beim Familiengericht stellen sollte Denn in der Regel wird das Gericht sich bei der Entscheidung am Willen des jugendlichen Kindes orientieren, soweit dieser Wille nicht selbstschädigend ist, wovon nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung wohl nicht ausgegangen werden kann.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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