Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Entfristung nach insgesamt knapp 3-jähriger Befristung noch möglich?

| 02.10.2010 18:54 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Meine Frau hat folgenden Werdegang in einer Einrichtung für die Behindertenpflege (Stiftung) hinter sich:

04.2006 – 07.2006 Ausbildungspraktikum
10.2006 – 12.2006 Aushilfsanstellung
03.2007 – 02.2008 Jahrespraktikum
03.2008 – 02.2010 Befristeter Arbeitsvertrag (ohne Sachgrund)
03.2010 – 12.2010 Befristeter Arbeitsvertrag (mit Sachgrund)

Ist in diesem Fall noch eine Entfristung möglich?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Man muss zunächst festhalten, dass Ausbildungsverhältnisse und Praktika in der Regel kein Arbeitsverhältnis im Sinne von § 14 TzBfG sind, jedenfalls dann, wenn keine Vergütung gezahlt wird, die in einem angemessenen Verhältnis zur Leistung des Arbeitnehmers steht.

Von wesentlicher Bedeutung ist das Aushilfsarbeitsverhältnis von 10.2006-12.2006.
Nach § 14 II S. 2 TzBfG ist eine Befristung ohne Sachgrund ausgeschlossen, wenn mit dem selben Arbeitgeber zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Auch ein Aushilfsarbeitsverhältnis ist ein befristetes Arbeitsverhältnis, so dass man dazu käme, dass bereits mit Abschluss des befristeten Arbeitsverhältnisses ohne Sachgrund ab 3.2008 ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entstanden ist. Auf die letzte Befristung mit Sachgrund kommt es gar nicht an, weil bereits ein unbefristetes Arbeitsverhältnis besteht. Anders wäre es nur, wenn in der Zeit von 3.2008 bis 2.2010 doch ein Sachgrund vorgelegen hätte, denn dieser muss nicht schriftlich angegeben werden, sondern nur objektiv vorhanden sein.

Ich gehe nach Ihren Angaben von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis aus, so dass eine Klage auf Feststellung Erfolgsaussichten hätte.




Bewertung des Fragestellers 02.10.2010 | 20:36

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 02.10.2010 4,6/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68199 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Fall schien ziemlich eindeutig zu liegen, sodass eine relativ kurze Antwort voll zufriedenstellend war und meinerseits auch keine Rückfragefunktion genutzt werden musste. Danke. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich denke meine Fragestellung war nicht so ganz einfach zu beantworten.Möglicherweise ging ich auch von einem unzutreffenden Sachverhalt aus (Beschluss Bundesverwaltungsgericht).In sofern bin ich mit der Beantwortung etc sehr ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke, Top service. ...
FRAGESTELLER