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Entfremdung eines Elternteils bei Trennung/ Scheidung

| 16. November 2022 16:51 |
Preis: 50,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


18:58

Hallo und Guten Tag,
Mein Sohn, 4 Kindr, lebt im Trennungsjahr. ELTERN konnten sich nicht einigen, deshalb Härtefall und Gerichtsurteil zusammen mit Jugendamt im Aug.22: Kindsvater darf sein Haus/ Anwesen nicht mehr betreten. Ist quasi in die Obdachlosigkeit und auch Armut manövriert worden. Kindsmutter hat sogleich alle Schlösser austauschen lassen. Seine Kinder sieht er, wenn überhaupt, nur unter erschwerten Umständen. Sie sind von ihrer Mutter dermaßen hoch manipuliert, dass sie aussagen ihren Paoa zu hassen, sie wollen keinen Kontakt mehr. Der 17-jährige Sohn hat dies auch auf Antrag des Kindvaters so dem Richter erklärt. Die anderen drei wurden nicht aufgefordert auszusagen.
Auch wir Großeltern sind von jedwedem Kontakt ausgeschlossen, obwohl wir mit unseren 4 soviel unternommen haben.
Die Mutter ist in ihrem narzisstischen und toxischen Verhalten dermaßen verstrickt, sie lügt in alle Richtungen sehr gekonnt, beherrscht eine ausgezeichnete Performance und ist eine überzeugende Blenderin.
Das ist schmerzhaft und richtig gruselig.
Der Kindsvater kämpft via Anwalt um ein Umgangsrecht. Das Jugendamt weiß seit einem Jahr sehr im Detail was hier geschieht, kann nach eigener Aussage und nach Beratungsgesprächen nichts machen. Psych.Missbrauch wird hier nicht ernst genommen bzw.gar nicht erkannt. Auch nicht vom Familienrichter. Hier sind die Behörden zum größten Teil überfordert, nicht weitergebildet, inkompetent.
So ein Gerichtsurteil geschieht in unserem Land so oft und es sind überwiegend die Väter, die darunter so sehr leiden müssen.
Unser Sohn, unsere ganze Familie(die die narzisstische Kindsmutter so sehr zerstört hat) wollen nur eines:
Kinder brauchen beide Eltern, auch im Falle einer Trennung/Scheidung!
Wie können wir als Großeltern einem Gericht und Jugendamt ganz vehement klar machen , dass es in diesem Fall unbedingt wichtig ist, den Kindsvater wieder und sofort quasi als Gegenpol in dieses toxische Familienkonstrukt mit einzubeziehen. Er muss den Alltag mit seinen Kindern wieder leben dürfen, damit sich diese stabilisieren können und nicht noch mehr in die soziale Isolation abdriften.
Auch wir Großeltern wollen wieder teilnehmen.
Jugendamt hat kein Ohr für die schmerzliche Lage.
Ich hab schon so viele Stellen angeschrieben wie Familienministerium, Bundestagsabgeordnete usw.!
Nette Antworten, nichts konkretes,
Gegen ein Gerichtsurteil geht das Amt für Zivilrecht nicht an.

Was können Sie als Anwalt für uns Großeltern, für die Familie in unserem Fall erreichen?



16. November 2022 | 17:55

Antwort

von


(2614)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:
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Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

solche Verfahren sind immer sehr belastend. Nicht nur für die Familie, sondern in aller erster Linie für die Kinder.

Was ich aus meiner Tätigkeit nicht nachvollziehen kann, sind Ihre Ausführungen, dass nur der eine Sohn angehört worden ist.

Ich kenne natürlich den Inhalt des Verfahrens nicht, gehe aber von einem Umgangsrechtsverfahren und/oder auch einem Verfahren, hinsichtlich des Zugangs zum Haus, aus.

Dort ist eine Entscheidung getroffen wurden.

Diese müsste natürlich bekannt. Wenn Sie möchten, nutzen Sie doch die Nachfragefunktion und teilen mir mit, was genau entschieden worden ist. Der genaue Wortlauf wäre natürlich am besten, muss aber nicht zwingend sein. Ich kann ergänzend zu Ihrer Frage Stellung nehmen.

Gegen diese Entscheidung hätte Beschwerde eingelegt werden können, dann hätte das OLG neu entschieden.

Wichtig ist jetzt, dass konstruktiv ein Verfahren geführt wird.

Und an dieser Stelle können Sie als Großeltern tätig werden. Ihnen steht nach § 1685 BGB ein eigenes Umgangsrecht zu.

Zitat:
§ 1685 Umgang des Kindes mit anderen Bezugspersonen
(1) Großeltern und Geschwister haben ein Recht auf Umgang mit dem Kind, wenn dieser dem Wohl des Kindes dient.


Wenn Sie bereit sind ein solches Verfahren zu führen, können Sie einen Antrag auf Umgang beim zuständigen Familienrecht stellen. Dazu sollten Sie unbedingt anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. In diesem Verfahren kann dann von Ihnen vorgetragen werden, dass ein Umgang mit Ihnen dem Wohl der Kinder entspricht.

Wird dieser Umgang zugesprochen, ist schon der erste Schritt getan und zumindest Sie können ersteinmal den Kontakt zu den Kindern herstellen.

Wird der Antrag abgelehnt können Sie dagegen Beschwerde einlegen.

Sie haben damit selber die Möglichkeit tätig zu werden.

Aber bedenken Sie, dass es kein Verfahren ist, das den Vater betrifft. Es ist ein Verfahren, dass Sie in Ihrem eigenen Interesse führen und Sie sollten dieses nicht als Verfahren für den Vater verstehen. Aber mit diesem Verfahren können Sie dann zumindest Kontakt zu den Kindern herzustellen.

Wenn Sie mir den Inhalt der Entscheidung mitteilen würden, werde ich meine Antwort gerade in Bezug auf den Vater ergänzen können.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle



Rückfrage vom Fragesteller 17. November 2022 | 17:28

Vielen Dank für Ihre prompte Antwort. Sie hilft uns Großeltern.
Es war ein Verfahren bez.Zugang zum Haus.
Mein Sohn hat Beschwerde eingelegt.Läuft noch.
Scheidung ist noch nicht vollzogen, wird dann nochmals verhandelt?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17. November 2022 | 18:58

Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

da Ihr Sohn richtigerweise Beschwerde eingelegt hat, wird auch nochmals verhandelt. Dann kann er auch über seinen Anwalt nochmals den Sachverhalt darzulegen.

Das ist wichtig, denn damit wird deutlich, welches Verhalten die Mutter zu Lasten der Kinder an den Tag legt.

Ich wünsche Ihrem Sohn alles Gute und für sich und die Kinder viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 22. November 2022 | 09:14

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