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Energieberater-Rechnung überteuert!

08.03.2018 09:21 |
Preis: 25,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Sehr geehrte Damen und Herren,

Im März 2017 entschied ich mich für eine neue Heizung.
Nach Rücksprache mit meinem Heizungsbauer und Planung was für eine Heizung eingebaut wird, gab er mir die Telefonnummer eines Energieberaters um Förderungen zu beantragen.

Diesen rief ich an und er kam sofort vorbei. Er machte ein Bild der alten Heizung und ging anschließend auf den Dachboden. Dort sagte er dann: "Hier kann man mit Dämmkügelchen noch was ausbessern zur besseren Dämmung"
Insgesamt dauerte alles o ungefähr 15- 20 Minuten.

Nach dem ich das Angebot des Heizungsbauers hatte, schickte ich es dem Energieberater zu. Daraufhin füllte er für mich die Anträge "KFW-Darlehen", "BAfA-Förderung", und "Progress NRW" aus. Zu dem beantragte ich für Ihn die sogenannte "KFW-Baubegleitung" Darauf hat er mich hingewiesen.

Anschließend ist 1 Jahr vergangen. Die Förderungen habe ich erhalten. Nun sah ich im KFW Zuschussportal, das die "Baubegleitung" noch offen ist und ich dafür eine Rechnung des Energieberaters über die Baubegleitung einreichen muss. Ich rief dort an und sagte ihm, das ich seine Rechnung brauche.

5 Tage später kam die Rechnung und ich viel fast um. Mehr als 2000€ für ein Gespräch welches max. 20 Minuten gedauert hat und für ein paar Anträge ausfüllen?

Die Rechnung hatte zu dem ein falsches Antragsdatum der KFW und die Rechnung war übersäht mit Rechtschreibfehlern. Es waren viele Positionen aufgeführt, die meines erachten nie statt fanden. Zudem war lediglich ein Gesamtbetrag angegeben. Ich kann so nicht ein mal nachvollziehen welche Position was gekostet hat.

Ich habe gegen die Rechnung erst einmal Widerspruch eingelegt.

Was kann ich nun noch machen? Wie ist die Vorgehensweise.

Meiner Meinung nach bedient der Energieberater sich hier an der KFW-Baubegleitung ohne Groß was dafür getan zu haben.

Außer die Anträge habe ich keiner Dokumentation erhalten, welche seine Positionen begründen.

Kann ich gegen die Abzocke was machen? Gibt es gerichtliche Erfahrungen?

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Fragen gerne wie folgt:

Zunächst einmal wäre hier zu klären, was mit dem Energieberater ausgemacht war. Gab es einen schriftlichen Vertrag/Auftrag ? Lief es mündlich ? Was war vereinbart bezüglich der Vergütung ?

An sich muss eine Rechnung transparent sein und es muss klar sein. Insoweit können Sie verlangen, dass Ihnen die Rechnung aufgeschlüsselt wird. Am besten machen Sie das schriftlich.

Wenn das alles nicht fruchten sollte, sprich keine Reaktion kommt, so ist davon auszugehen, dass der Energieberater seine Rechnung einklagen wird. Er muss dann die Höhe darlegen und Sie müssen diese entsprechend bestreiten. Im Ergebnis ist hier davon auszugehen, dass es entweder zu einer Einigung kommt oder zu einem Urteil. Eine Einigung muss das Gericht versuchen herbeizuführen. Prognosen über den Ausgang per Urteil abzugeben ist derzeit noch nicht möglich, da im Rahmen eines Prozesses erst einmal auch die vertragliche Grundlage zu ermitteln wäre.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 08.03.2018 | 11:58

Vielen Dank schon mal für die Antwort.

Also es gibt keinerlei Vertragsunterlagen. Ich wollte lediglich die Förderungen beantragen lassen, was man als Privatperson nicht kann. Eine Vergütung war vorab nicht vereinbart. Es gibt weder eine Auftragsbestätigung noch sonst was.

Eine Aufforderung zur Aufschlüsselung der Rechnung habe ich im Widerspruch mit verlangt.

Wie ist die Situation nun? Also Kein Auftragsbestätigung noch Vertragsunterlagen. Lediglich die ausgefüllten Anträge für die Förderstellen. Es erfolgte auch keine wirkliche Beratung. Das Heizungskonzept hat der Heizungsbauer erstellt.

Viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.03.2018 | 13:42

Sehr geehrter Fragesteller,

dann sollten Sie zunächst einmal die Antwort des Energieberaters abwarten. Einen Widerspruch mit Begründung gegen die Rechnung haben Sie ja schon formuliert. Sicherheitshalber sollten Sie nochmal in die Unterlagen der KfW schauen, ob hier wirklich keine Vergütung vereinbart ist.
Je nachdem wie die Antwort des Energieberaters ausfällt, sollten Sie dann die Entscheidung treffen, ob Sie anhand seiner Forderung zahlen oder es eben auf einen Rechtsstreit ankommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin

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