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Endgültiges Nichtbestehen des Nebenfachs meines Bachelorstudiengangs

8. Mai 2014 14:39 |
Preis: ***,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich studiere seit dem Wintersemester 2009/2010 Kommunikationswissenschaft (Bachelor) mit dem Nebenfach Wirtschaftswissenschaften an der LMU. Im April erhielt ich einen Bescheid, dass ich das Nebenfach endgültig nicht bestanden hätte und kein Prüfungsanspruch mehr bestünde, da ich nicht alle Prüfungen innerhalb der Frist abgelegt hätte. Diese Nachricht schockierte mich.

Laut Prüfungsordnung müssen alle Prüfungen bis zum Ende des zweiten Fachsemesters nach Ablauf Regelstudienzeit des Hauptfaches erfolgreich abgelegt sein, also bis zum Ende des achten Fachsemesters. Da ich zwei Pflichtpraktika absolvieren musste, erkundigte ich mich bei meinem zuständigen Institut nach der Möglichkeit, meine zwei Urlaubssemester für diese Praktika nach der Bachelorarbeit quasi hinten an das Studium zu hängen, anstatt es mittendrin zu unterbrechen. Urlaubssemester zählen nicht zu den Fachsemestern. Das Studium ist quasi auf Pause, aber nicht bestandene Leistungen dürfen nachgeholt werden. Aufgrund meiner Absicherung plante ich die zwei Urlaubssemester fest ein. Da sie auch genehmigt wurden, befinde ich mich meiner Auffassung nach jetzt erst im zweiten Fachsemester nach Ablauf der Regelstudienzeit des Hauptfaches bzw. im "8. Fachsemester (beurlaubt)", wie es aktuell auch auf meinem Studienausweis steht.
Mein Hauptfach habe ich bereits bis auf das aktuelle Praktikum erfolgreich beendet und im Nebenfach trennen mich nur noch vier Klausuren vom Bachelor, die alle schon einmal als "nicht bestanden" gewertet wurden und die ich am Ende des laufenden Semesters (im Juli) wiederholen und mein Studium damit zu einem erfolgreichen Abschluss bringen möchte.

Das Prüfungsamt teilte mir auf meine Nachfrage hin mit, dass ich bereits im Sommersemester 2013 im achten Fachsemester eingeschrieben gewesen und der Bescheid somit inhaltlich korrekt sei. Das ist nicht falsch, aber danach folgten ja meine Urlaubssemester. Ich betrachte das als eine große Benachteiligung gegenüber anderen Studenten, da hier plötzlich unterschieden wird, zu welchem Zeitpunkt im Studium die Urlaubssemester angetreten werden und das auch noch, obwohl ich mich vorab danach erkundigt habe. Zudem habe ich wertvolle Zeit verloren, da das Prüfungsamt nach seiner Auffassung bereits seit Juli 2013 von meinem endgültigen Nichtbestehen wissen muss, mich aber erst im April 2014 darüber informierte und mich bis dahin "sinnlos" weiter studieren ließ.

Ich möchte mein Studium so kurz vor Schluss unbedingt noch erfolgreich beenden! Meine Fragen sind deshalb:
1) Kann ich gegen diesen Bescheid klagen? Wegen der einmonatigen Frist müsste das allerdings bereits innerhalb der nächsten Woche geschehen.
2) Hat eine Klage Aussicht auf Erfolg?
3) Selbst falls die Klage keine Aussicht auf Erfolg hat, müsste mich die Universität im Laufe des Verfahrens zu den Prüfungen zulassen und würde diese aufschiebende Wirkung ausreichen, dass ich im Juli meine letzten Prüfungen schreiben könnte?
4) Mit welchen Kosten müsste ich rechnen?
5) Welche Chancen hätte ich auf Beratungs- und Prozesskostenhilfe?
6) Sollte der beauftragte Anwalt vor Ort sein?

Prüfungsordnungen WiWi:
http://www.uni-muenchen.de/studium/studienangebot/studiengaenge/studienfaecher/wirtschaf_2/bachelor1/pruefstudord/index.html

Prüfungsordnungen KW:
http://www.uni-muenchen.de/studium/studienangebot/studiengaenge/studienfaecher/kommunika_/bachelor/pruefstudord/index.html

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

8. Mai 2014 | 15:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

1) Kann ich gegen diesen Bescheid klagen? Wegen der einmonatigen Frist müsste das allerdings bereits innerhalb der nächsten Woche geschehen.

Dies ist möglich und sollte auch getan werden, zumindest erst einmal um die Frist zu wahren und sodann Kontakt mit der Behörde aufzunehmen.

2) Hat eine Klage Aussicht auf Erfolg?

Die Klage hat auch Aussicht auf Erfolg, wenn die Urlaubsemester nicht als Fachsemester gewertet werden. Dies belegt auch schon Ihr Studienausweis, der sie mit dem 8. Fachsemester ausweist. Darüber hinaus wäre es missbräuchlich, Sie in Sicherheit zu wiegen und sodann auch erst noch weiter studieren zu lassen, obgleich nach Auffassung der Universität bereits zu einem viel früheren Zeitpunkt die Voraussetzungen nicht mehr vorlagen.

3) Selbst falls die Klage keine Aussicht auf Erfolg hat, müsste mich die Universität im Laufe des Verfahrens zu den Prüfungen zulassen und würde diese aufschiebende Wirkung ausreichen, dass ich im Juli meine letzten Prüfungen schreiben könnte?

Dies müsste im Klageverfahren mit beantragt werden. Aber auch hier prüft das Gericht die Erfolgsaussicht, wenn auch nicht in der Tiefe wie bei einer Klage. Deswegen müsste auch hier alles gut vorbereitet werden.

4) Mit welchen Kosten müsste ich rechnen?

Die Gesamtkosten inklusive der Wahrnehmung eines Termins und die Gerichtskosten betragen € 1.363,23.

5) Welche Chancen hätte ich auf Beratungs- und Prozesskostenhilfe?

Dies hängt von der Erfolgsaussicht im Rahmen einer näheren Prüfung ab, die Ihnen aber nicht abgesprochen werden können.

6) Sollte der beauftragte Anwalt vor Ort sein?

Das ist nicht notwendig. Wenn Sie dafür Hilfe brauchen sollten, steht Ihnen meine Kanzlei gerne zur Seite, die auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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