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Email Mobbing

22. April 2022 21:24 |
Preis: 70,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Abend,
Guten Abend,

folgende Email habe ich erhalten, von der kein Wort stimmt. Diese Person habe ich unterstützt, auch finanziell.

Betreff: An .....; § 263 StGB; Strafantrag wegen Betrugs

Hallo ......,

nun hast Du mich mehrmals in zutiefst rücksichtsloser und unsachlicher wie unfairer Weise angezählt und beleidigt. Es reicht! Sehr lange, wohl
viel zu lange, habe ich Rücksicht auf Dich und Deine schwierige
Situation genommen, Dich mit Samthandschuhen angefasst. Nach all Deinen persönlichen Angriffen und unberechtigten Vorwürfen gegen mich bin ich es nun aber echt leid:

Du trittst unter falschem Namen bei Facebook auf, rüpelst in den
Opferforen andere Betroffene an wie ein geisteskranker besoffener
Elefant, bist anscheinend nicht Manns genug, Dich den eigenen Problemen zu stellen, und gleichzeitig attackierst Du mich mit Vorwürfen, welche Du dir vor dem Spiegel selber stellen solltest. Das Schlimmste aber ist Deine Unaufrichtigkeit mir gegenüber:

aus heutiger Sicht betrachtet warst Du von Anfang an nicht mein Freund, denn echte Freundschaft gibt es nur unter Gleichrangigen auf Augenhöhe. Du hattest Hintergedanken: wolltest mich "gleichschalten" und an die ....
verkaufen! Du hast bei uns zu Hause so viel mit Deinem Geld
herumgeschmissen, dass wir Dich mehrmals baten, aufzuhören. Lass uns auch mal bezahlen, aber keine Chance. ...... hatte völlig Recht. Das war viel zu viel!

Nun gut, wir waren Dir nicht undankbar, zumal es uns wirtschaftlich alles andere als gut ging. Wie Du ja auch ganz genau wusstest. Wir haben uns aufrichtig bedankt für Deine Großzügigkeit, die im Nachhinein aber wohl gar nicht so groß war, wenn Du Deine Hintergedanken tatsächlich schon zu der Zeit gehabt haben solltest.

Wenn Du ernsthaft glaubst, Freundschaft sei eine Ware, die man sich erkaufen kann, und welche dann andere verpflichtet, ihr eigenes Denken aufzugeben, dann ist das ein dramatischer Trugschluss. Ich bin mir sicher, deine 100 anderen Freunde sehen es genauso wie ich...

Ja, und ...... hat absolut Recht. Mir wurde das einfach "zu viel ...."
mit Dir! Das war so überhaupt gar nicht ausgemacht. Und ja, ob Du es
glauben willst oder nicht: mich haben auch andere darauf angesprochen,
denen Deine .......... bereits auf der ..... im ..... in ...... und anderswo nicht verborgen geblieben war. Laut genug hattest du sie ja ausposaunt. Nun hieß es ganz offen: Kommt ....., kommen wir nicht!

Du und ich, wir hatten vereinbart, ich rufe die ...... überparteilich ins
Leben, und ich hatte nichts dagegen einzuwenden, dass die ..... als
immerhin demokratisch gewählte Partei die Missstände im Opferschutz aufgreift sowie zur ..... neutrale Beobachter schickt, die Anliegen der Betroffenen auf Verbesserung der Opferrechte unterstützt.

Die ....... sollte überparteilich allen offenstehen, welche sich offen und
ehrlich für die Opfer von Verbrechen, Missbrauch und Gewalt einsetzen, ohne Eigeninteressen und Hintergedanken zu haben. Hoch und heilig hast
Du mir versichert, dass die Überparteilichkeit der ....... gewährleistet
sei. Darauf habe ich mich absolut verlassen: Keine Werbung für die ...., und im übrigen auch nicht für andere Parteien.

Schließlich war Dir und mir absolut klar, dass 95% der Teilnehmerinnen
und Teilnehmer (inklusive mich) keine ...... sind und somit nicht für die Partei die Werbetrommel rühren wollen. Die Aussagen auf der ......
diesbezüglich in ..... waren mehrheitlich eindeutig und
unmissverständlich gewesen.

Wir waren uns zudem einig: keine Vereinsgründung. Du sagtest mir selber am Telefon, wie unsinnig das sei. Und plötzlich schaffst Du zwei Wochen später Fakten und erwartest meine Beteiligung im Vorstand. Ich hatte die
buchstäbliche Pistole auf der Brust und konnte Dir nicht einmal Nein
sagen: denn ich wusste, mein Nein hätte Dich zutiefst verletzt und
enttäuscht, und ich wollte Dir nicht wehtun. Wieder einmal nahm ich zu
viel Rücksicht mit dem Ergebnis, dass Du mir dafür heute die Dinge um so brutaler um die Ohren haust.

Und dann hast Du dich richtig verraten: eher beiläufig erzähltest Du, dass die .... das Design des Vereinslogos finanziere. Nun wurde es mir allmählich echt zu viel! Doch ich fühlte mich Dir wegen Deiner hohen Auslagen bei Deinem Besuch bei uns noch immer verpflichtet.

Als ich dann glücklicherweise und rechtzeitig von anderen Betroffenen
auf Dich und Deine Teilnahme an der Demo angesprochen wurde, und ich ausdrücklich vor Dir gewarnt wurde, da war mir klar:

ich muss die ...... und ihre Ziele retten! Und das tat ich. Denn es geht bei der ...... weder um Dich noch um mich, sondern um die Verbesserung der Rechte aller Betroffenen an sich. Einzelinteressen und emotionale
Sonderwünsche haben zum Wohl des Ganzen zurück zu stehen.

Was ich Dir besonders übel nehme: Du wolltest mich wirklich
gleichschalten! Und Du wolltest die Demo missbrauchen, um Dir bei Deiner ..... einen guten Namen zu machen!

Und wie redest Du eigentlich mit mir? Nennst mich "erbärmlich" und der "Opferrolle" verhaftet, fängst ehrlich an, mich auch noch schlimmer zu beleidigen. Was für ein Freund bist Du eigentlich? Und wie sieht es aus mit Deiner Opferrolle? Und hast Du dir mal Gedanken über Deine Täterrolle gemacht bei all den Leuten, die Du bei Deinen unkontrollierten Wutausbrüchen schon verletzt hast? Du hast mir während
unserer Treffen zweimal erzählt, wie leid es Dir tue, dass Du .......
angegriffen hast. Wenn ich jemals davon erfahre, dass Du ...... oder
...... tätlich angreifst, dann schwöre ich Dir eines: dann werde ich Dir
die Sporen geben von ....... bis zum "........" in den Knast!
.........str. .. in ....... Verstanden?

Nicht nur ich verachte Gewaltopfer, welche selbst zu Gewalttätern
werden! Du bist ein erwachsener Mann, und Du hast Recht: es spielt
überhaupt keine Rolle, ob Du ein Borderliner bist oder nicht. Du bist
ein erwachsener Mann, und Du hast Dich (wie alle anderen auch)
zusammenzureißen, wenn Du auf andere Menschen triffst. Du hast keinen Freifahrtschein, um andere Menschen zu verletzen oder zu beleidigen!

Reiss Dich also künftig gefälligst zusammen, bevor Du überhaupt mit mir sprichst! Es reicht mir nämlich jetzt! Ich bin stinksauer! Verdammt, ich war Dein Freund! Und mit Deinem Verhalten wirst Du wohl keine anderen Freunde mehr finden. Jedenfalls keinen wie mich!

Ich will keine weiteren Auseinandersetzungen mit Dir, aber wenn Du diese gerne willst, fürchte ich mich auch nicht vor ihnen. Ich nehme zwar von der Idee Abstand, Dich wegen Beleidigung anzuzeigen.

Allerdings gilt das nicht in Sachen Unterkunftsbuchung in Berlin:
ich habe Dir wie vereinbart 250 Euro Anteil für die Unterkunft in Berlin überwiesen. Dies ist für mich eine hohe Summe, und ich werde in den nächsten Tagen mit der Vermieterin der Wohnung Kontakt aufnehmen (die
Unterlagen hattest Du mir ja geschickt) und um eine Stornierung mit Rückerstattung des Geldes bitten. Sollte ich dabei erfahren, dass Du a) schuldhaft nicht rechtzeitig die Buchung storniert hast oder b) die
Buchung erfolgreich storniert und das Geld rücküberwiesen bekommen hast
und mir den Anteil trotzdem berechnet hast, werde ich Dich wegen Betruges anzeigen. Immerhin hast Du komplett selber Deine Entscheidung zu verantworten, deine Reise nach ..... mit Teilnahme an der ..... abzusagen.

Solltest Du dich weiterhin öffentlich und gegenüber Dritten in
herablassender oder verleumderischer Weise gegen mich oder gegen die
...... an sich äußern, werde ich mich überdies mit der Führung Deiner
....... in Verbindung setzen. Ich denke, die Schlagzeile "....-Anhänger
prellt Schwerbehinderte" wird nicht nur der Presse einen Aufhänger
bieten. Wenn Du mich weiter bekriegst, werden mir immer mehr
Möglichkeiten einfallen, mich gegen Dich zur Wehr zu setzen. Das sollte
Dir klar sein! Und ich setze mich unerbittlich zur Wehr, sobald mich
jemand anzugreifen versucht. Vergess das nie!

Aber weißt Du was, eigentlich habe ich überhaupt keinen Bock auf weitere Auseinandersetzungen mit Dir! Überweise mir einfach meine 250 Euro auf mein Konto zurück, danach geht jeder seiner Wege, und alles ist gut.

...... und ..... sind echt feine Menschen. Sei dem Schicksal dankbar, dass sie Dir eine Chance geben. Diese Chance hast Du und die brauchst Du auch! Nutze diese Chance und danke dem Allmächtigen für seine Gnade, Dir
diese wertvollen Menschen an die Seite gegeben zu haben.

Aufrichtige Grüße an die beiden, auch von meiner ......

..........


Gibt es hier rechtlich eine Möglichkeit dagegen vorzugehen. Ich habe Zeugen, dass sämtliche Anschuldigungen nicht zutreffen.

22. April 2022 | 22:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein Betrug ist von vorn herein auszuschließen, da dazu eine Vermögensverfügung bzw. ein Vermögensschaden vorausgesetzt werden.

Üble Nachrede kommt nicht in Betracht, da es sich um eine persönliche Nachricht handelt und nicht an Dritte gerichtet ist.

Auch eine Beleidigung kommt nicht in Betracht.

Ich sehe durch diese Email keinen Straftatbestand verletzt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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