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Elternzeit im Ausland

06.11.2011 09:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Ich arbeite bei einem deutschen Arbeitgeber seit mehreren Jahren und erwarte ein Kind. Ich möchte 3 Monate nach der Geburt des Kindes im Ausland - sowohl nicht EU als auch EU Staaten - längeren Urlaub machen. Wie sieht es dann mit dem Elterngeld aus? Darf ich welches bekommen und unter welchen Bedingungen?
Soweit ich weiss ist mein Kündigungsschutz unabhängig vom Wohnort. Darf ich später wahrend der Elternzeit meinen Wohnort verändern? Darf ich dann auch im Ausland tätig sein und meinen deutschen Arbeitsplatz ruhen lassen? Z.B. ein Jahr nach der Geburt für ein oder zwei Jahre im Ausland arbeiten und danach wieder zurück zu meinem deutschen Arbeitgeber. Soweit ich verstehe, wäre eine Teilzeittätigkeit bis zu 30 Std.mit Absprache möglich. Aber gilt das auch für Ausland?
Bitte erklären Sie mir, was ich alles zu berücksichtigen habe.
Freundliche Grüsse.
06.11.2011 | 10:50

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage.

Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 BEEG haben Sie nur dann Anspruch auf Elterngeld , wenn Sie Ihren Wohnsitz oder den gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Der Wohnsitz liegt dort, wo sie gemeldet sind oder eine selbstgenutzte Wohnung besitzen oder sich überwiegend aufhalten, also wenigstens 183 Tage im Jahr. Wenn Sie also weniger als 183 Tage sich in Deutschland aufhalten, verlieren Sie Ihren Anspruch auf Elterngeld.

Während der Elternzeit ruht das Arbeitsverhältnis. Mit dem Ende der Elternzeit lebt das Arbeitsverhältnis zu den Bedingungen, die vor der Elternzeit galten, wieder auf. Nach § 18 Abs. 1 Satz 1 besteht während der Elternzeit grundsätzlich ein Kündigungsverbot des Arbeitgebers. Allerdings stellt die Aufnahme eines anderen Arbeitsverhältnisses während der Elternzeit einen schweren Vertragsbruch dar, der den Arbeitgeber berechtigt, auch während der Elternzeit das Arbeitverhältnis fristlos zu kündigen.Die Aufnahme einer Tätigkeit im Ausland müssen Sie daher mit Ihrem Arbeitgeber ausdrücklich schriftlich abstimmen und sein Einverständnis hierzu einholen.

Gern steh ich bei Unklarheit für eine Nachfrage zur Verfügung und verbleibe,

mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt


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