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Elternzeit Kündigung


30.10.2006 13:33 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin bis zur Geburt meines ersten Kindes im Januar 2001 als Vollzeitkraft beschäftigt gewesen. Ich habe dann 2 Jahre Elternzeit genommen und bin April 2001 wieder als Teilzeitkraft für ca.1000 DM monatlich eingestiegen.
Im Januar 2004 habe ich meine monatliche Stundenzahl auf 72 erhöht (660 Euro pro Monat)
Im Juli 2005 habe ich mein 2.Kind bekommen, wieder 2 Jahre Elternzeit beantragt, das dritte Jahr möchte ich zwischen dem 3.und 8.Lebensjahr nehmen, dies wurde auch von meinem AG zur Kenntnis genommen, mit seiner Unterschrift.
Ich arbeite wieder dort seit November 2005 als Minijobberin für unter 400 Euro.
Mein AG möchte nun seine Apotheke verkaufen und hat mir einen Aufhebungsvertrag angeboten, da sein potentieller Käufer nur interessiert ist, wenn er sein Personal reduziert.
Ich bin seit fast 17 Jahren dort beschäftigt und würde nun gerne wissen, ob und in welcher
Höhe eine Abfindung angemessen wäre,wird etwa mein Gehalt als Minijobberin als Berechnungsgrundlage genommen?
Falls ich den Aufhebungsvertrag nicht unterschreibe, muss der neue Besitzer der Apotheke die Bedingungen mit dem 3.Jahr Erziehungszeit übernehmen oder kann er mich sofort nach
Beendigung der 2 Jahre Elternzeit kündigen?
Ich hoffe, dass Sie mir konkrete Angaben machen können, da ich nicht unvorbereitet in das Gespräch mit meinem AG gehen möchte.
Vielen Dank im voraus!
Mit freundlichem Gruß

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Sehr geehrte Ratsuchende,

eine Abfindung hat sich der Höhe nach dem Monatsverdienst zu richten, der dem AN zusteht für den Monat, in dem das Arbeitsverhältnis endet. Da mit einem Aufhebungsvertrag nicht nur das derzeitige Teilzeitverhältnis beendet würde, sondern auch das ruhende Vollzeitarbeitsverhältnis, ist die Abfindung nach dem vollen Lohn zu berechnen.

Die Regelabfindung würde in Ihrer Region ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr betragen. Unerheblich ist dabei, ob der AN tatsächlich zuletzt beschäftigt wurde.

Beachten Sie bei den Verhandlungen, dass der Abschluss eines Aufhebungsvertrages eine spätere Sperre beim Arbeitslosengeldbezug zur Folge haben kann.

Sollte Ihr AG seinen Betrieb verkaufen, würde Ihr Arbeitsverhältnis beim Betriebsübergang auf den Käufer übergehen, sofern Sie nicht widersprechen. Dies gilt auch für ruhende Arbeitsverhältnisse in der Elternzeit. Der neue Inhaber ist auch an die von Ihnen gewählte Übertragung der Elternzeit gebunden. Dies gilt allerdings nicht bei einem Arbeitsplatzwechsel.

Eine Kündigung nach dem Ende der ersten zwei Jahre Elternzeit wäre allerdings nach den allgemeinen Regeln möglich. In der Zwischenphase bis zur übertragenen Elternzeit, in der normal gearbeitet wird, besteht kein besonderer Kündigungsschutz.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 27.11.2006 | 14:32

Sehr geehrter Herr Kaussen,
erst einmal vielen Dank für Ihre kompetente Beratung.Letzte Woche fand das Gespräch mit meinem AG statt.Er wird mir wohl
keine Abfindung zahlen, da die Marktlage sehr schlecht ist.
Deshalb werde ich meinen Arbeitsplatz behalten und habe das dritte Jahr Elternzeit direkt im Anschluss an die ersten beiden Jahre beantragt.Dies wurde mir auch schriftlich bestätigt.Er erwähnte im Gespräch das ich 2 Monate vor Ablauf meiner Elternzeit kündigen könnte und somit die Sperrfrist beim Arbeitsamt umgehen würde und dann auch Anspruch auf Arbeitslosengeld hätte (soviel wie mir als Teilzeitkraft zusteht), da ich wegen meiner Kinder keine Vollzeitstelle mehr annehmen kann. Bedeutet eine Kündigung meinerseits nicht immer eine Sperrfrist?
Vielen Dank im voraus!

Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.11.2006 | 17:59

Leider kann ich Ihnen hinsichtlich Ihrer Nachfrage, welche keine Konkretisierung der Ausgangsfrage darstellt, sondern einen völlig neuen Sachverhalt behandelt, nicht mehr behilflich sein. Diese müßte mit angemessenem Einsatz neu in das Portal eingestellt werden. Ich bitte insoweit um Ihr Verständnis.

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