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Elternzeit + Teilzeit


| 09.10.2007 10:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo,

ich möchte mir gern noch eine 2te Meinung über meinen Fall einholen.

Ich war sein Juli 2006 bei der Firma neeb&partner GmbH angestellt, in einem Teilzeitverhältnis. Meine Stelle habe ich mit einer Kollegin geteilt die ab 2005 Elternzeit beantragt hat, dann wohl aber ab September 2005 Teilzeit wieder begonnen hat zu arbeiten.
Es liegt kein Antrag auf Teilzeit von Ihr vor. Und mir wurde auch im Vorstellungsgespräch nicht gesagt das ich gehen muss egal wann sie wiederkehren will.

Mein Vertrag wäre 2009 ausgelaufen, da die Elternzeit meiner Kollegin da beendet wäre.

Nun gab es im Juni 2007 einen Geschäftsführerwechsel bei uns im Unternehmen. Der neue Geschäftsführer ist der Namensgeber der Firma und hat sich wohl gedacht vieles zu ändern.
Am 23.07.2007 wollte ich nach meinem Jahresurlaub fragen, den ich beantragt hatte - in dem Gespräch wurde mir dann mitgeteilt das meine Kollegin zum 01.08.2007 wieder Vollzeit arbeiten wird und ich daher nicht mehr gebraucht werde.

Zum 15.08.2007 habe ich dann die Kündigung erhalten. Nun habe ich ab den 24.07.2007 nicht mehr arbeiten können, da mich das zu sehr belastet hat und nur von Kollegen erfahren, dass die Dame ab 01.08.2007 gar nicht in Vollzeit in der Firma war, teilweise auch nicht im Homeoffice antreffbar war.

Am 01.09.2007 wurde ein neue Geschäftsführer eingestellt, der jetzt dieses Thema übernommen hatte. Nun hatte ich am 05.10.2007 meinen Gerichtstermin, wo mir von der Richtern gesagt wurde, dass ich beweise finden müsste, dass die Dame nicht Vollzeit da war und mir das wirklich nicht im Vorstellungsgespräch gesagt worden ist. Auf die Frage bzgl. einer Einigung an die Firma, wurde mit NEIN geantwortet - nun gibt es einen neuen Termin und ich suche Händeringend nach neuen Anhaltspunkten, die ich dann vor Gericht anbringen kann.

3 meiner ehemaligen Kollegen würden eine schriftliche Aussage machen, dass Sie nicht Vollzeit gearbeitet hat.

Bitte helfen Sie mir.

Vielen Dank

PS. sei 01.10.2007 stehe ich wieder in einem neuen Arbeitsverhältnis

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Sehr geehrte Ratsuchende,

soweit Sie den Rechtsstreit geschildert haben, sind die gerichtlichen Hinweise zur Beweislast meines Erachtens zutreffend.

Der Umfang des Arbeitsverhältnisses des Kollegin kann dadurch unter Beweis gestellt werden, dass Sie diese Kollegin als Zeugin gegenüber dem Gericht benennen. Sie muss dann Auskunft geben, ab wann und in welchem Umfang sie gearbeitet hat, wenn das Gericht dies für erheblich erachtet. Zusätzlich können Sie noch die drei weiteren Arbeitskollegen als Zeugen benennen; schriftliche Aussagen sind hingegen nicht ausreichend.

Zum Inhalt des damaligen Einstellungsgespräches können Sie Ihren Gesprächspartner als Zeugen benennen. Wenn -wie Sie schildern- die Geschäftsführung gewechselt hat, ist nicht auszuschliessen, dass der damalige Gesprächspartner heute nicht mehr im Lager des Arbeitgebers steht und neutral aussagt.

Zusätzlich empfehle ich Ihnen dringend, sich anwaltlich im Rechtsstreit vertreten zu lassen, weise aber auf § 12a ArbGG hin, wonach kein Anspruch auf Erstattung der Anwaltskosten in der ersten Instanz besteht. Der Anwalt könnte dann auch die im Hinblick auf die neue Beschäftigung gebotene Anpassung des Klagebegehrens vornehmen.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt
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"Vielen Dank, einen Rechtsanwalt habe ich mit dem Thema schon betraut.
PS: Witzig sie wohne da wo ich ursprünglich herkomme :-) (mein Heimatort ist Welzow) "
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