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Elternunterhalt und Immobilie

11.06.2015 12:58 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Guten Tag!

Meine Eltern sind vor Kurzem beide pflegebedürftig geworden. Ihre Ersparnisse sind nun aufgebraucht, somit wird das Sozialamt die Kosten übernehmen (Da meine Eltern selbständig waren, gibt es kein nennenswertes Einkommen).

Ich werde aufgrund meines Einkommens bald Elternunterhalt zahlen müssen. Die Höhe ist noch unklar.

Nun die Frage: Mit meiner Familie lebe ich derzeit in einer Wohnung, die im Eigentum meiner Frau steht. Wert der Wohnung: ca 180 TEUR, 100 qm, 3 Zimmer. Darauf lasten noch ca. 100 TEUR Verbindlichkeiten. Wir zahlen incl aller Nebenkosten ca 800 EUR mtl für die Wohnung.
Nun sind zwei Dinge passiert: Vor Kurzem ist unser zweites Kind geboren und die Eigentumswohnung neben uns steht zum Verkauf. Die Wohnung ließe sich mit unserer Wohnung verbinden. Die zweite Wohnung soll 200 TEUR kosten und hätte ebenfalls 100 qm und 3 Zimmer. Wir könnten diese finanzieren und würden das auch gerne tun. Die neue Wohnung würde ich gerne gemeinsam mit meiner Frau erwerben.

Nun habe ich natürlich die Befürchtung, dass die dann entstehende Wohnung mit 200 qm und sechs Zimmern für 4 Personen nicht angemessen wäre. Zudem ist der Zeitpunkt schwierig: Wir werden definitiv Elternunterhalt zahlen müssen. Die Erspanisse meiner Eltern sind nun aufgebraucht und wir warten auf den "Papierkrieg".

Zum Thema Altersvorsorge: Wir bilden anderweitig bereits Altersvorsorgen und schöpfen die Grenze aus.

Wie schätzen Sie unsere Lage ein? Müssen wir auf den Zukauf dieser Wohnung verzichten? Die Gelegenheit würde logischerweise nicht so schnell wiederkommen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich sehe keinen Grund, auf den Zukauf der Wohnung zu verzichten. Der Wert der von Ihnen selbstgenutzten Immobilie bleibt bei der Bemessung des zu zahlenden Elternunterhalts außer Betracht. Sie müssen Ihr Eigentum nicht verwerten. Zudem bleibt das Vermögen Ihrer Frau ohnehin unangetastet. Von daher spricht nichts dagegen, das Eigentum zu erwerben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 13.06.2015 | 06:11

Guten Tag,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich mache mir weiterhin Gedanken um die Angemessenheit und ob die Raten für die aufgenommenen Kredite bei der Berechnung des Elternunterhaltes berücksichtigt werden.

Bitte gehen Sie daher auf die Frage ein, ob mir evtl. bei der Berechnung des Unterhaltes Probleme in Bezug auf
- Angemessenheit (Immobilie zu groß?)
- Den Zeitpunkt (Mir könnte ja vorgeworfen werden, dass ich dies nur tue, um den Unterhalt zu senken)

bekomme.

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.06.2015 | 09:11

Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Da ich nun bis zum 24.06. In Urlaub bin, werde ich darauf erst nach meiner Rückkehr zurück kommen können. Bitte lassen Sie mir dazu Ihre E-Mail-Adresse zukommen.

Ich bitte um Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt

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