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Elternunterhalt: muss Kind mehr zahlen + Partner + zusätzlichem Kind ohne Unterhalt?

14.07.2015 09:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Der Selbstbehalt beim Elternunterhalt beträgt EUR 1.800,00. Eine angemessene eigengenutzte Immobilie und ein Fahrzeug gehören zum Schonvermögen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Vater (72) wird bald in ein Heim kommen und hat kein Geld. Dann kommt das Sozialamt ins Spiel. Ich muss ggf. Elternunterhalt zahlen (derzeit 2.600 Euro netto).

Ich (35) habe eine Tochter (3), lebe jedoch seit kurzem mit einem anderen Mann zusammen. Ich erhalte zusätzlich Kindesunterhalt für meine Tochter (und derzeit noch etwas Betreuungsunterhalt für mich).

Nächstes Jahr möchten mein Freund und ich ein Kind zeugen (und wir werden ein Haus finanzieren, daher brauchen wir jeden Cent).

Frage: Wenn ich dann 3 Jahre in Elternzeit (mit Elterngeld, danach direkt in Teilzeit) bin, muss ich etwas für meinen Vater zahlen? Ich werde etwa 1600 Euro netto haben (zzgl. Geld des Vaters des 1. Kindes; vermutlich dann nur noch KU).

Wir sind nicht verheiratet.
Müsste ich Unterhalt (Betreuungsunterhalt; Kindesunterhalt) ggü. meinem Freund für das 2. (gemeinsame) Kind einklagen/fordern, damit ich für meinen Vater zahlen kann?

Und – was dürfte ich für mein 1. Kind an Unterhalt absetzen (ich bekomme etwa 365+MB = 400 Euro) für sie.

Vielen Dank für eine kurze Info.

Berechnungen sind nicht notwendig. ;-)

Nur der Gesetzestext für den Spezialfall (für den Grundfall Elternunterhalt kenne ich bereits alle Gesetze)

Liebe Grüße
14.07.2015 | 10:50

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Ihre Anfrage möchte ich auf Grundlage der gegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihr Selbstbehalt liegt bei EUR 1.800,00, so dass Sie keinen Unterhalt an Ihren Vater werden zahlen müssen. Kindesunterhalt ist nicht relevant, dieser steht Ihrem Kind zu.

Grundsätzlich kann auch Ihr Vermögen herangezogen werden bzw. Ihnen zugemutet werden, dies zu verwerten. Allerdings gehört ein angemessenes Eigenheim, also eine selbstgenutzte Immobilie zu dem Schonvermögen, das Sie behalten dürfen, ebenso wie ein Fahrzeug. Auch dürfen Sie begrenzt Rücklagen für Ihre Altersvorsorge bilden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfrage benutzen.


Mt freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 14.07.2015 | 10:58

Hallo, das weiß ich ja leider auch schon alles. Das war leider nicht die Frage. Der Sachverhalt, der geklärt werden soll:

Wie schaut es aus, wenn ich ein (neues) Kind habe von einem Mann mit dem ich zusammenlebe?

Muss fiktiv Betreuungsunterhalt angerechnet werden für mich, so lange das Kind keine 3 Jahre alt ist? Obwohl nichts gezahlt werden wird, da der Mann das Kind ebenfalls betreut (wir wohnen zusammen!).

Und ist der Betreuungsunterhalt von Kindsvater 1 auch Einkommen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.07.2015 | 15:43

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie mit einem neuen Lebenspartner zusammenleben, ändert dies nichts, dies wäre nur bei einer Eheschließung der Fall - dann ändert sich der Selbstbehalt beider Ehegatten.

Den Betreuungsunterhalt für Ihr erstes Kind müssten Sie nicht einklagen, da dieser nicht zum unterhaltsrelevanten Einkommen zählt.

Bezüglich des Betreuungsunterhalts Ihres zweiten Kindes wird dieser in Form von Naturalunterhalt geleistet, ein Anspruch auf Barunterhalt besteht dann ohnehin nicht.


Mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin

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