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Elternunterhalt bei Selbständigen

| 04.08.2014 12:11 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Zusammenfassung: Zur Altersvorsorge bei Selbstständigen im Elternunterhalt.

Ich bin seit einigen Jahren selbständig (freiberuflich) tätig. Ich zahle nicht in die Rentenversicherung ein, sondern habe alles, was übrig blieb, für meine Altersvorsorge auf ein Tagesgeldkonto angelegt. Um dem Wertverlust durch Inflation entgegen zu wirken möchte ich zukünftig einen Teil in Aktien investieren und evtl. eine Wohnung kaufen, die erst vermiete und dann selbst beziehe, wenn ich in Rente gehe.

Krankheits- und Altersbedingt kann es sein, dass meine Eltern zukünftig pflegebedürftig werden. Da sie selbst lediglich eine Rente von 1800 Euro besitzen kann es sein, dass ich zum Elternunterhalt verpflichtet werde.

Fragen:
1) Wie wird mein Anteil berechnet?
2) Wird dabei berücksichtigt, dass ich meine Altersvorsorge selbst in die Hand nehme?
3) Sollte ich mein Geld in Rürup oder gesetzliche Altersvorsorge investieren?
4) Worauf muss ich sonst noch achten?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.und 2. Es kommt zunächst auf Ihr Nettoeinkommen an, was bedeutet das das Brutto um Beiträge zur Krankenversicherung und auch zur Altersvorsorge und um Steuern gemindert wird. Als Selbstständiger können Sie 25 % des Bruttoeinkommens pro Jahr als Altersvorsorge geltend machen. Das wären bei Ihnen also auch Zahlungen für eine Wohnung oder die Investition in Aktien. Was Sie bisher gespart haben, wäre Vermögen, wobei die Grenze des Schonvermögens zu ermitteln ist. Die Altersvorsorge von 25 % pro Jahr wird in der Regel auf Berufsjahre berechnet und so ermittelt wie viel Schonvermögen Sie behalten dürfen.
Es wird also bei Ihnen berücksichtigt, dass Sie die Altersvorsorge selbst vornehmen.

3. Hier sind Sie frei, für den Nachweis ist es aber einfacher, wenn Sie in ein Produkt der Altersvorsorge einzahlen, also etwa Rürup oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rente. Zwingend ist das aber nicht.

4. Wegen des Schutzes Ihrer Altersvorsorge ist es sinnvoll hier wirklich die 25 % auszuschöpfen, statt sonstiges Vermögen zu bilden. Des weiteren kommt es auf Ihr Nettoeinkommen an, so dass der Gewinn maßgeblich ist. Wenn Sie höhere Aufwendungen bei Ihrer Tätigkeit haben, sinkt der Gewinn. Hier können Sie also etwas gestalten, wobei man immer wissen muss, das das Unterhaltsrecht dem Steuerrecht nicht immer folgen muss.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht



Bewertung des Fragestellers 06.08.2014 | 09:03

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