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Elterngeldberechnung Teilzeittätigkeit/ Dienstwagen

| 21.09.2016 14:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Elterngeld

Wir haben folgendes Problem: mein Mann wollte ursprünglich 2 komplette Monate Elternzeit nehmen (also ohne Einkünfte). Diese wurden beantragt und es wurden ihm €1800 Elterngeld zugesprochen. Von dieser Summe wurden Steuern für ein Dienstwagen abgezogen, den er in der Zeit nutze (-€200). Er sollte also jeweils €1600 / Monat erhalten. Den ersten Monat nahm er wie geplant in Anspruch, er hatte kein Einkommen in diesem Monat (bis die Versteuerung des Dienstwagens), den zweiten Monat konnte er aus beruflichen Gründen nicht nehmen. Um zu vermeiden, dass wir das bereits gezahlte Geld für den ersten Monat zurückzahlen müssen, nahm er den zweiten Monat in Teilzeit und arbeitete 30 Std/Woche, er erwirtschaftete ca. 4000€. Es wurde ein neuer Bescheid erlassen, in dem beide Bezugsmonate addiert (also €200 wegen des Dienstwagens für den ersten Monat und €4000 Gehalt in Teilzeit) und dann durch 2 geteilt wurden. Dementsprechend legte die Elterngeldstelle €2100 Einkommen für jeden Bezugsmonate zu Grunde und berechnete lediglich einen Anspruch von €300 pro Bezugsmonat. Dementsprechend sollen wir die €1600, die wir bereits erhalten haben zurückzahlen. Ist das rechtens? Nach unseren Recherchen werden die Bezugsmonate getrennt voneinander berechnet. Für ihren Expertenrat wären wir sehr dankbar!

21.09.2016 | 23:22

Antwort

von


(720)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wir verweisen auf §2 BEEG Abs. 3 :
(3) Für Monate nach der Geburt des Kindes, in denen die berechtigte Person ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielt, das durchschnittlich (! - hier wurde es geregelt!!!!) geringer ist als das nach Absatz 1 berücksichtigte durchschnittlich erzielte Einkommen aus Erwerbstätigkeit vor der Geburt, wird Elterngeld in Höhe des nach Absatz 1 oder 2 maßgeblichen Prozentsatzes des Unterschiedsbetrages dieser durchschnittlich erzielten monatlichen Einkommen aus Erwerbstätigkeit gezahlt. Als vor der Geburt des Kindes durchschnittlich erzieltes monatliches Einkommen aus Erwerbstätigkeit ist dabei höchstens der Betrag von 2 700 Euro anzusetzen

Es wird somit der Durschnitt ermittelt, die Elterngeldstelle hat richtig gerechnet.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 23.09.2016 | 09:27

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