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Elterngeld und Gründung einer UG mit Geschäftsführeranstellung

23.10.2014 10:03 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Solange Gewinne aus einer Gesellschaft nicht entnommen werden, sind Sie nicht auf das Elterngeld anzurechnen. Eine Tätigkeit als Geschäftsführerin kann wegen der Elternzeit nicht vollständig auf einen Angestellten übertragen werden, dieser müsste dann selbst zum Geschäftsführer werden.

Guten Tag,

ich bin derzeit im Mutterschutz und habe in vier Wochen meinen Entbindungstermin. Hauptberuflich bin ich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis angestellt. Nebenberuflich habe ich bisher ein Kleingewerbe angemeldet.

Ich möchte gerne Elterngeld beantragen. Mein Kleingewerbe werde ich schließen. Ich würde jedoch gern eine UG gründen.Ich wäre angestellte Geschäftsführerin, die sich kein Gehalt auszahlt. Ich würde in der Elternzeit auch nicht arbeiten. Dies würde mein Lebenspartner übernehmen, den ich bei mir anstellen würde.

Meine Frage ist nun: Sollte die UG im nächsten Jahr bereits Gewinne erwirtschaften, die aber in der UG verbleiben, wird dieser Gewinn dann auf mein Elterngeld angerechnet?
Oder würde nur dann etwas angerechnet werden, wenn ich mir monatlich ein Gehalt auszahlen würde?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Sehr geehrter Fragestellerin,

solange Sie die Gewinne nicht aus der UG entnehmen, würden diese auf das Elterngeld nicht angerechnet.

Ich halte die von Ihnen angedachte Konstellation gleichwohl problematisch, da Sie Ihre Aufgaben als Geschäftsführerin nicht vollständig auf einen Arbeitnehmer übertragen können. Dies gilt insbesondere auch für die Überwachung der Insolvenzantragspflicht, die bei einer UG aufgnd des nicht vorhandenen Kapitals ja quasi ständig gegeben is.

Sie sollten also vorsehen, das Sie Ihren Lebenspartner einem einem geringen Umfang als Geschäftsführerin überwachen und hierfür vergütet werden. Das geringe Gehalt müsste auf das Elterngeld angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

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