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Elementarschaden - Rückstau

| 08.12.2010 16:11 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Trotz einer Elementarversicherung mit Rückstauklausel weigert sich die Versicherung zu zahlen. (Wasser ist in das Mauerwerk des ebenerdigen Kinderzimmers eingedrungen.) Der Grund war ein verstopftes Regenfallrohr und Drainagerohr. In der Rückstauklausel steht folgendes: Rückstau liegt vor, wenn Wasser ... durch Witterungsniederschläge bestimmungwidrig aus dem Rohrsystem des versicherten Gebäudes oder dessen zugehörigen Einrichtungen austritt".
Die Begründung des Versicherers: das Fallrohr gehört nicht zum Rohrsystem. Frage: aus welchem Rohrsystem soll sonst Witterungsniederschlag austreten?
Wie soll ich mich verhalten? Ist es sinnvoll und aussichtsreich dagegen vorzugehen?
Besten Dank für die Tipps?
B. St.

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Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

gerne beantworte ich Ihre Fragen auf Grundlage Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Die Begründung des Versicherers, das Fallrohr gehöre nicht zum Rohrsystem, ist nur auf bestimmungswidrig ausgetretenes Leitungswasser nach § 6 der allgemeinen Wohngebäude-Versicherungsbedingungen (VGB 88) richtig. Nach allgemeiner Rechtsprechung soll es sich bei einem Regenfallrohr dann nicht um ein Ableitungsrohr der Wasserversorgung handeln.

Dies hat aber keine Auswirkung auf Ihren Rückstauschaden, insbesondere deshalb nicht, weil in Ihrem Versicherungsvertrag eine entsprechende Klausel enthalten ist.

Demnach empfehle ich Ihnen, nochmals die Versicherung zu kontaktieren. Dabei sollten Sie darauf hinweisen, dass das Regenfallrohr zum gebäudeeigenen Rohrsystem gehört und der Ableitung von Witterungsniederschlägen dient. Darüber hinaus sollten Sie auch an die in Ihrem Versicherungsvertrag enthaltene Rückstauklausel erinnern, und dass Ihr Schaden deshalb von der Wohngebäudeversicherung gedeckt ist.

Ob schließlich ein gerichtliches Verfahren sinnvoll bzw. aussichtsreich ist, kann ich ohne Einsichtnahme und Prüfung Ihres Versicherungsvertrages leider nicht abschließend beurteilen.

Gerne können Sie mir diesen aber zur Überprüfung im Rahmen einer Direktanfrage auf dieser Plattform zu kommen lassen.

Abschließend hoffe ich, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage vermittelt zu haben und bedanke mich für eine positive Bewertung.

Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2010 | 14:35

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Zusatzfrage: Könnte eine Rechtsschutzversicherung (mit Vertragseinschluss von Hausangelegenheiten) eine Übernahme der Anwalts- bzw. Gerichtskosten ablehnen?
Besten Dank und freundliche Grüße!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2010 | 14:43

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für die Nachfrage, die ich Ihnen wie folgt beantworten möchte:

Es kommt primär auf die vereinbarten vertraglichen Bestimmungen an, die Sie mit Ihrem Rechtsschutzversicherer abgeschlossen haben, daher ist eine pauschale Antwort auf Ihrer Frage, ob Anwalts- bzw. Gerichtskosten abgelehnt werden können, nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen
RA A.-K. Alakus


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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 12.12.2010 3,8/5,0
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