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Einzugsermächtigung Kündigen


25.08.2006 12:22 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Hallo,

da wir momentan ein paar diferenzen mit unseren Vermieter haben, habe ich Ihm per Mail die Einzugsermächtigung gekündigt. Bisher hat er immer am ersten gebucht, dies geht allerdings nicht mehr und wir möchten somit am 15-ten überweisen. Hier die Mail (Namen Geändert)Zu erst meine Mail

"Sehr geehrter Herr Wxxxxxx,

wie schon vorab erwähnt kündigen wir Ihnen hiermit mit sofortiger
Wirkung die Einzugsermächtigung für folgende Konten:

*M. Pxxxxxx, Kontonummer xxxxxxxx - BankName

C. Pxxxxxx, Kontonummer xxxxxxxxx - BAnkName

*Wir werden dann ab Sofort die Miete selber überweisen, immer am 15-ten des Monats. Die Betriebskosten in Höhe von 190,65 Euro werden wir, wie mit Ihnen besprochen, am 01-09-2006 überweisen.


Mit freundlichen Grüßen,
xxxxxxxxx"

...und hier seine Antwort:

"Sehr geehrter Herr xxxxxx,

die Miete ist am 1. jeden Monats fällig, nicht am 15.! Es muss daher bei dem Lastschriftseinzugsverfahren bleiben .
die Kündigung wird nicht angenommen.

mit freundlichen Grüßen

R.xxxxxxx"

Nun... wieso meint er wir könnten ihm die Einzugsermächtigung kündigen? Wenn Sie einen kleinen Brief/text/hilfestellung formulieren könnten, wäre das sehr schön!

Vielen Dank,
Planaxator

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es steht Ihnen selbstverständlich frei, die einmal erteilte Einzugsermächtigung für die monatlichen Mietzinszahlungen zu kündigen und zukünftig, etwa durch Dauerauftrag, selbst für die Überweisung zu sorgen. Dafür genügt der von Ihnen entworfene Formulierungsvorschlag vollkommen.

Die Fälligkeit des Mietzinses, also wann er auf dem Konto des Vermieters eingegangen sein muß, richtet sich jedoch nach dem Inhalt des Mietvertrages. Dieser Zeitpunkt kann frei vereinbart werden, ist dann jedoch zwingend. Auch die Klausel in Formularmietverträgen, wonach der Mietzins spätestens bis zum 3. Werktag zu zahlen ist, ist wirksam.

Sie können daher nicht einseitig eine neue Fälligkeit bestimmen. Dazu müssen Sie vielmehr eine ergänzende Vereinbarung mir Ihrem Vermieter treffen. Ist dieser dazu nicht bereit, bleibt es leider bei der alten Regelung.

Bei Nichteinhaltung des vertraglichen Zahlungszeitpunktes kommen Sie in Zahlungsverzug. Zahlen Sie über längere Zeit verspätet, steht dem Vermieter ein fristloses Kündigungsrecht zu.

Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichem Gruß


Wundke
Rechtsanwalt
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