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Einzug trotz festen Job seit 2 jahren!


| 25.11.2009 04:54 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag sehr Geehrte Damen und Herren,


heute wende ich mich an sie in der Hoffnung das sie mir etwas weiter helfen können.

Es handelt sich um folgendes , letzte Woche ist ein netter Brief bei mir eingeflogen Erstellungsdatum 19.11. Der Bund will mich zum 1.01.2010 einziehen.

Zu meiner Person, bin 21 Jahre jung habe eine eigene Wohnung.
Seit 2 Jahren habe ich einen festen Job als Lokführer bei einer Firma die in letzter zeit immer mehr Aufträge gewinnt und es nur so von Arbeit wimmelt.
Da ich nicht in der Ausbildung bin verdiene ich wie ich finde auch relativ gut, und dies möchte ich auch gern so beibehalten.
An sich habe ich nichts gegen denn Bund währe auch gerne gegangen wenn ich keinen Job hätte, finde es ist ein bezahltes Fitness Studio!
Aber leider ist es ja so das ich einen Ausbildungsplatz gefunden habe nach der Schule und danach eine Festeinstellung bekommen habe.
Ich versteh es nicht ... überall sitzen jugendliche in maß nahmen vom Arbeitsamt, die werden stillschweigend ignoriert, und Leute wie ich die einen festen Job haben, eine Wohnung haben etc. werden einfach aus dem Berufsleben herausgerissen!
Muss ich das Verstehen?

Zum Glück bin ich momentan ein Ort bezogener Lokführer und keiner der quer durch Deutschland fährt denn die haben eine BC100 die immerhin 360€ im Monat kostet, was bekommt man beim Bund ca400€? ... cool hätte ich die BC100 hätte ich im Monat 40€ übrig, achne kommt ja Kfz Steuer Versicherung etc. gut bin ich schon mal schön im minus!

Auf der einen Seite heult die Politik Rum das immer weniger Jugendliche Arbeiten etc. und auf der anderen seite ziehen sie die die etwas haben wieder von der Arbeit weg. Ich mein 9 Monate ist nicht viel aber für diese 9 Monate wird ja nicht weiterhin der gleiche Rentenbeitrag bezahlt, das ist dann mein Pech oder wie?


Folgende fragen hab ich jetzt..

1.Habe Kahnbeinpseudarthrose hab im Dezember einen Termin und kurz danach die OP hab dies aber bislang nicht beim Bund gemeldet kann mir das irgendwie helfen?

2.Kann mein Chef mir etwas ausstellen das er mich dringend braucht und bringt das wirklich etwas?

3.Inwiefern kann mir ein Anwalt helfen?

4.Ich finde das schreiben vom Bund kommt ziemlich Kurzfristig 19.11 Erstellungsdatum und Einzug schon am 1.01 ... ist das normal 1 Monat zeit nur?

Über ihre Hilfe würde ich mich sehr freuen

Mit freundlichen Grüßen

Constantin A.
25.11.2009 | 05:23

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Ob eine Kahnbeinpseudarthrose einberufungsrelevant ist bzw. zu einer Ausmusterung führt, hat der zuständige Amtsarzt bzw. das zuständige Kreiswehrersatzamt zu entscheiden. Sie sollten die medizinischen Umstände (Diagnose + angesetzte OP) dem zuständigen Kreiswehrersatzamt unverzüglich unter Hinweis auf den Einberufungsbescheid mitteilen. Diese Mitteilung sollten Sie als Widerspruch gegen den Einberufungsbescheid formulieren, dann wird die Behörde gleich zusammen mit der medizinischen Prüfung auch über den Fortbestand des Einberufungsbescheides entscheiden.

Ihr Chef kann einen Unabkömmlichkeitsantrag stellen. Darin muß er begründen bzw. darlegen, daß der Betrieb ohne Sie nicht bzw. nur unter sehr erschwerten Bedingungen weiter existieren kann.

Ein Anwalt kann Ihnen bzw. Ihrem Chef bei der Formulierung des Unabkömmlichkeitsantrages bzw. des Widerspruches gegen den Einberufungsbescheid helfen.

Der Einberufungsbescheid soll gemäß § 21 (3) S.1 Wehrpflichtgesetz vier Wochen vor Dienstantritt zugestellt sein. Diese Frist ist in Ihrem Fall gewahrt.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 26.11.2009 | 22:27

Guten Tag,

danke für ihre schnelle Antwort!

noch kurz eine frage wenn mein chef den Unabkömmlichkeitsantrag nich stellt. Ist es möglich das ein Anwalt mich dort rausboxen kann?

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.11.2009 | 22:30

Sehr geehrter Ratsuchender,

mit einem entsprechenden medizinischen Gutachten könnte ein Anwalt die Einberufung verhindern. Aber gute Chancen sehe ich nicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 01.12.2009 | 05:37


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