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Einzelunternehmen in GmbH/Ltd/Unternehmergesellschaft umwandeln, Haftung

14.10.2008 21:49 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Person XY führt ein Einzelunternehmen im Bereich Internet und möchte in eine der oben genannten Rechtsformen umwandeln.

Inwieweit haftet Person XY danach für die Rechnungen/Aufträge aus der Zeit als Einzelunternehmen mit seinem Privatvermögen?
Wenn Ja, wie lange gilt die Haftung und welche Möglichkeiten gibt es sich aus dieser Haftung zu befreien?

Es bestehen keine Verträge und auch keine Verbindlichkeiten.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Beachtung der Angaben.

An dieser Stelle ist nur eine erste Einschätzung möglich, jede Ergänzung des Sachverhalts kann zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen.

Eine Kapitalgesellschaft ist eine juristische Person und damit eigenständig. Die GmbH oder die andere Gesellschaft haftet nur für Altverbindlichkeiten des vorigen Einzelunternhmers, wenn Sie solche Verpflichtungen freiwillig übernimmt.

Der Einzelunternehmer haftet immer persönlich, also auch mit seinem Privatvermögen. Wenn er sein Geschäft als GmbH fortführt, dann bleibt die Haftung für Verbindlichkeiten bestehen. Es gibt keine Möglichkeit dies zu begrenzen, es sein denn, die jeweiligen Gläubiger oder Vertragspartner sind bereit zu akzeptieren, dass die GmbH die Aufträge/Rechnungen übernimmt. Dies stellt eine Schuldübernahme dar. Es kommt also darauf an, ob die Vertragspartner bereit sind die Privatperson aus der Haftung zu entlassen. Durch den Wechsel der Rechtsform entgeht der Unternehmer grundsätzlich nicht der Haftung für bestehende Verbindlichkeiten, sondern es ändert sich für die Zukunft.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung bieten und stehe gerne für Nachfragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht und Familienrecht

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