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Einzäunung eines Grundstücks im außerortsbereich

28.04.2018 12:55 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Pleßl, Dipl.-Jur.


Das betreffende Grundstück wurde in den Ende 50er Jahren eingezäunt und eine Erdbeerplantage errichtet. Diese wurde in den 70iger wieder aufgegeben und zur Hälfte mit Bergahorn und bei der anderen Hälfte mit Obstbäumen bepflanzt. Wir haben dieses Grundstück das als landwirtschaftliches im Grundbuch eingetragen ist 2015 erworben. 2017 haben wir uns zwei Ziegen zur pflege des Grundstückes da es eingezäunt ist angeschaft. Nun ist vom Landratsamt ein schreiben bei uns eingegangen dass der Zaun und der Unterstand für die Ziegen entfernt werden muss. Auf unsere Frage warum wir den Zaun und den Unterstand entfernen müssen da wir doch Ziegen in dem Grundstück haben erwiderte das Landratsam da wir keine Privilegierte Landwirte sind haben wir kein Recht Tiere auf diesen Grundstück zu halten.

Sehr geehrter Fragesteller,

hinsichtlich des Zaunes können Sie sich möglicherweise auf Bestandsschutz berufen. Für beide Objekte (Zaun und Unterstand) müsste man sich vor einer abschließenden Bewertung die Sache genauer ansehen (einschließlich Einsicht in die Behördenakte).

(Bau-) Vorhaben im sog. Außenbereich sind nur ganz ausnahmsweise zulässig, § 35 Baugesetzbuch. Wenn Sie den Ziegen den Unterstand gebaut haben, ist die Beseitigungsverfügung tendenziell wohl rechtmäßig, siehe auch Anhang zu § 50 Absatz 1 Landesbauordnung Baden-Württemberg, dort Nr. 1 c.

Ich empfehle, umgehend eine Kollegin oder einen Kollegen zu beauftragen, damit für Sie Akteneinsicht genommen und die Sache konkret geprüft werden kann.

Beachten Sie unbedingt die in dem Behördenschreiben genannten Fristen und die Rechtsbehelfsbelehrung.

Ich hoffe, Ihnen für den Mindesteinsatz eine gute erste Orientierung gegeben zu haben.

Freundliche Grüße
Stefan Pleßl, RA

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