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Einvernehmliche Vereinbarung über nachehelichen Unterhalt möglich?


20.11.2006 20:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

ich und meine Frau sind seit 2 Jahren und 5 Monaten verheiratet. Eine Trennung und anschließende Scheidung steht ins Haus.

Situtation:
- Frau hat 2 Kinder mit in die Ehe gebracht (jetzt 5 und 8) und erhält von Ihrem Exmann Unterhalt dafür. Gemeinsam haben wir keine Kinder.
- Vor der Ehe habe ich Ihre Schulden abgezahlt ca. 7.000 Euro
- Frau arbeitet derzeit nicht und Ihr stehen das Kindergeld + 270 Euro Unterhalt für die Kinder zur Verfügung.
- Wir haben vor der Ehe ein Haus gekauft und bewohnen dies noch, das Haus ist jedoch während der Ehe auf mich übertragen worden im Zuge eines Ehevertrages.
- Der Ehevertrag wurde mit einer Ausgleichszahlung für den Fall einer Trennung/Scheidung ausgestattet und sieht derzeit 7.000 Euro + Auto für die Frau vor. Der Unterhalt wurde nicht geregelt.
- Das Haus ist derzeit genau so viel Wert wie die Schulden ca. 200TEUR
- Mein Einkommen beträgt ca. 1600 Euro/monatlich netto (nach Trennung)
- Ich würde das Haus gerne behalten habe aber nach den Zins+Tilgungsleistungen+NK nur noch ca. 400 Euro zur Verfügung.
- Ein Auto werde ich mir nach der Trennung nicht mehr leisten können mit oder ohne Unterhaltsverpflichtung

Fragen:
1. Kann der Unterhalt nach der Scheidung unterbleiben, da die Ehe nur von kurzer Dauer war und die Kinder nicht von mir sind?

2. Ist eine Vereinbarung fair und durchsetzbar, die vorsieht, daß die Frau das Auto + 7.000 Euro + Möbel nach Wunsch + 100 Euro Unterhalt monatlich bekommt?

3. Wieviel Unterhalt könnte Sie verlangen, unter Berücksichtigung der Ehedauer, den Eheprägenden Schulden und meines Einkommen.

4. Liegt der Unterhalt über 100 Euro kann ich das Haus nicht mehr bewirtschaften. Könnte Sie das verlangen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie müssen unbedingt den Anspruch auf Kindesunterhalt, der bei Ihnen nicht in Betracht kommt, und den Anspruch Ihrer Frau auf Trennungs- und nachehelichen Unterhalt trennen. Die Unterhaltsansprüche Ihrer Frau entstehen auch bei nur kurzer Ehezeit, können dann jedoch in Ihrer zeitlichen Länge für die Zukunft begrenzt sein.

Auch der nacheheliche Unterhalt kann zwischen den Eheleuten per entsprechender - u.U. notarieller - Vereinbarung begrenzt oder ausgeschlossen werden. Diese Vereinbarung kann auch jetzt in der Trennungszeit noch geschlossen werden.

Eine konkrete Unterhaltsberechnung kann ich von hier im Rahmen einer Erstberatung und angesichts der äußerst kurzen Sachverhaltsdarstellung leider nicht durchführen. Wenden Sie sich insoweit bitte direkt an einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl. Spätestens dann, wenn Sie von Ihrer Frau zu Auskunft über Ihr Einkommen und Zahlung von Unterhalt aufgefordert werden, sollten Sie unverzüglich einen Rechtsbeistand hinzuziehen.

Sollten Ihre finanziellen Mittel nicht ausreichen, sowohl mögliche Unterhaltsansprüche zu bedienen, als auch Kredtiverbindlichkeiten zu bedienen, kann das durchaus dazu führen, dass Sie sich von dem Haus trennen müssen. Im Einzelfall jedoch können die Kreditverbinlichkeiten, vor allem wenn Sie bereits in der Ehezeit eingegangen wurden, Ihre Unterhaltsleistungsfähigkeit und damit den Unterhaltsanspruch Ihrer Frau erheblich vermindern. So auch in Ihrem Fall. Auch hier ist jedoch eine genaue Prüfung erforderlich, um eine abschließende Einschätzung abgeben zu können.

Angesichts des Umfanges der noch offenen Kreditverbindlichkeiten aus der Zeit der Ehe ist schon jetzt zumindest zweifelhaft, dass Ihre Frau überhaupt Ansprüche auf nachehelichen Unterhalt anmelden kann.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.11.2006 | 20:53

Hallo,

Ihre Antwort ist leider ziemlich vage in Bezug auf meine 2. Frage.

Der Vorschlag mit dem Auto + 7.000 + 100 Euro monatlich + Möbel kommen von mir. Ist dies in Ihren Augen fair und durchsetzbar, oder sind die 100 Euro völlig unzureichend?

Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.11.2006 | 21:47

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Leider ist aus den bereits genannten Gründen eine konkretere Antwort in diesem Portal nicht möglich. Es ist jedoch nichts von vornherein ausgeschlossen. Es ist in jedem Fall ratsam, sich mit der Ehefrau gütlich zu einigen und die von Ihnen vorgeschlagene Lösung als Verhandlungsgrundlage einzusetzen. Die Prüfung, ob monatlicher Unterhalt in Höhe von 100 € tatsächlich auch gerichtlich durchsetzbar wäre, muß einer weitergehenden Prüfung vorbehalten bleiben.

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