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Eintragung im erweiterten Führungszeugnis

| 08.10.2018 09:21 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


10:25
Ich wurde im Dezember 2014 wegen Unterschlagung verurteilt. Die Rechtskraft ist am 05.01.2015 eingetreten. Aus dem einfachen Führungszeugniss ist es raus. Steht dies jedoch noch im erweiterten Führungszeugniss? Mein neuer Arbeitgeber benötigt das erweiterte.
08.10.2018 | 10:13

Antwort

von


(10)
Q7, 24
68161 Mannheim
Tel: +4962143685444
Tel: +491602009461
Web: https://strafrechtskanzlei-kolivas.com/
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Ihre Frage kann mit den gegebenen Informationen nicht beantwortet werden. Welche Verurteilungen in das Führungszeignis aufgenommen werden, hängt allein von der ausgesprochenen Strafe ab.

Geldstrafen bis 90 Tagessätze werden beispielsweiße gar nicht in das Führungszeugnis aufgenommen, wenn sonst keine Eintragungen vorliegen (§ 32 Abs. 2 Nr. 5a BZRG).

Auch die Verjährungsfristen richten sich allein nach der Strafhöhe und betragen drei, fünf oder 10 Jahre.

In das erweiterte Führungszeugnis werden darüber hinaus -unabhänig von der Strafhöhe - Verurteilungen nach §§171, 180a, 181a, 183 bis 184f StGB (Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung) sowie nach §225 StGB (Misshandlung von Schutzbefohlenen) und §§232 bis 233a, 234, 235 oder § 236 StGB (Straftaten gegen die persönliche Freiheit) aufgenommen.

Eine Unterschlagung nach § 246 StGB ist hiervon nicht betroffen.

Da Ihr normales Führungszeugnis keine Eintragungen enthält, wird auch das erweiterte Führungszeugnis wohl keine Eintragungen enthalten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Georgios Kolivas

Nachfrage vom Fragesteller 08.10.2018 | 10:19

Hallo Herr Kolivas,

es war eine Verurteilung zu 150 Tagessätzen a 20€. Im Dezember letztes Jahr war es noch drin, im normalen Führungszeugniss letzte Woche nicht mehr. Da ich jetzt eine Arbeit in einer Einrichtung mit Betreuumgsangeboten arbeite, verlangt der AG dies.

Vielen Dank für ihre Antwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.10.2018 | 10:25

Da Sie zu einer Geldstrafe verurteilt wurden, beträgt die Verjährungszeit drei Jahre. Diese sind abgelaufen, sodass die Verurteilung nicht mehr im Führungszeugnis stehen darf. Dies gilt auch für das erweiterte Führungszeugnis.

Ihr erweitertes Führungszeugnis muss daher auch "sauber" sein.

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