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Eintragung Zwangsgrundschuld in Grundbuch eines Verstorbenen

16.07.2018 12:04 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Zusammenfassung: Eintragung einer Zwangssicherungshypothek bei Tod des Anspruchsgegners

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mit einer vollstreckbaren Ausfertigung eines Schenkungsvertrags zwangsweise eine Grundschuld in das Eigentum des Verstorbenen eintragen.

Kann eine rechtmäßige Eintragung beim Grundbuchamt auf Namen des Verstorbenen erfolgen, wenn noch nicht bekannt ist ob das Erbe angenommen wird, bzw. wer der Erbe ist.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüssen

Einsatz editiert am 19.07.2018 17:39:45
20.07.2018 | 09:42

Antwort

von


(170)
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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihren interessanten Fall.

Die Eintragung einer Zwangshypothek würde voraussetzen, dass Sie gegenüber den Erben der betreffenden Immobilie einen entsprechenden Titel haben bzw. dass Ihr Titel - die vollstreckbare Ausfertigung des Schenkungsvertrags - auch gegenüber den Erben gilt.

Das müsste anhand des Schenkungsvertrags näher geprüft werden. Gerne können Sie mir die Urkunde eingescannt an meine im Profil hinterlegte Adresse mailen, dann ergänze ich ohne Mehrkosten noch meine Antwort.

Durch den Tod des Verstorbenen ist automatisch das Grundbuch falsch geworden und muss nach Klärung der Erbfolge durch das Nachlassgericht sodann berichtigt werden. Gem. § 1922 BGB ging das Vermögen im Wege der Universalsukzession in diesem Zeitpunkt auf den oder die Erben über. Sind auch Ihre Forderungen auf die Erben übergegangen, so steht einem Antrag auf Eintragung einer Zwangshypothek aus meiner Sicht nichts entgegen. Dies gilt selbst im Falle der Staatserbfolge gem. § 1936 BGB, wenn alle anderen Erben ausschlagen sollten.

In Betracht kommt eine einstweilige Verfügung auf Eintragung einer Vormerkung zur Sicherung Ihres Anspruchs auf Eintragung der Zwangssicherungshypothek, um die Eintragung im Eilverfahren abzusichern.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Auskunft weiterhilft. Sollte etwas unklar sein oder Sie eine Vertiefung wünschen, so fragen Sie gerne ohne Mehrkosten nach. Gerne kann ich im Rahmen eines Mandats in dieser Sache für Sie tätig werden.

Mit den besten Grüßen

Dr. Andreas Neumann
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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