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Eintragung Grundbuch

9. März 2008 19:16 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Schönen guten Tag,

ich besitze eine ETW, für deren Renovierung mir mein langjähriger Lebensgefährte eine größere Summe Geldes geliehen hat. Um seine Ansprüche auf Rückzahlung des Geldes für alle Fälle abzusichern, möchten wir eine Eintragung ins Grundbuch vornehmen lassen.

Welche Form der Eintragung ist da für beide Seiten am vorteilhaftesten (Grundschuld etc.), und mit welchen Kosten müssen wir rechnen für die Eintragung (bei einer Summe von z. B. 20.000 €), die ja wohl über einen Notar erfolgen muss? Kann ich die Eintragung alleine vornehmen lassen oder muss er beim Notar mit dabei sein?

Vielen Dank vorab für die Antwort!

9. März 2008 | 23:20

Antwort

von


(526)
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60431 Frankfurt
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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme:

Zur Absicherung des privaten Kreditvertrages kommt die Einräumung einer Grundschuld oder einer Hypothek in Betracht. Die Hypothek unterscheidet sich von der Grundschuld dadurch, dass sie von der gesicherten Forderung abhängig ist, während die Grundschuld auch dann bestehen bleibt, wenn die Forderung bereits getilgt ist. Die Grundschuld kann wegen der vorgenannten Abstraktheit später auch als Sicherheit für andere Forderungen eingesetzt werden. Theoretisch kann die Grundschuld von dem Gläubiger selbst nach Tilgung der Forderung an einen Dritten verkauft werden, so dass die Gefahr besteht, dass die im Grundbuch eingetragene Grundschuldsumme ein weiters mal zu zahlen ist. Um einen derartigen Missbrauch auszuschließen, wird es angeraten sein, die Forderung durch eine Hypothek zu sichern.

Die Hypothek entsteht mit der Einigung des Schuldners und des Gläubigers sowie der Eintragung in das Grundbuch. Für die Eintragung der Hypothek im Grundbuch ist die Beauftragung eines Notars zwingend notwendig. – Nach § 29 GBO soll eine Eintragung in das Grundbuch nur dann vorgenommen werden, wenn die Eintragungsbewilligung oder die sonstigen zu der Eintragung erforderlichen Erklärungen durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden nachgewiesen werden. Es wird daher ausreichen, wenn Sie dem Notar einen Vertrag über die Bestellung der Hypothek vorlegen und nur Ihre Unterschrift notariell beglaubigt wird, d.h. die Anwesenheit Ihres Lebensgefährten im Beurkungungstermin wird nicht nötig sein. Hiernach kann die Eintragung im Grundbuch veranlasst werden.

Die Kosten der Bestellung einer Hypothek belaufen sich auf ungefähr 1% des Kreditbetrages.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Petry-Berger
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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