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Eintrag in der einfache Führungszeugnis zur Vorlage bei Arbeitsgeber


| 30.05.2007 09:52 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Tanja Stiller



Guten Tag !

Ich brauche dringend einen Rat !

Ich bin 23 Jahre alt, im November 2005 wurde ich wegen Unterschlagung zu 25 TS je 10 Euro verurteilt.

Als Jugendliche und Herabwachsende mehrere Verfehlungen gemacht. Für mich wurde Jugendstrafrecht angewandt (40 Sozialstunden).

Jetzt habe ich einen betrieblichen Ausbildungsplatz gefunden und Arbeitsgeber hat von mir einen Führungszeugnis verlangt.

Führungszeugnis habe ich beantragt und erhalten und dort steht ein Eintrag über 25 TS je 10 Euro drin. Arbeitsgeber will aber von mir ein "sauberes" Führungszeugnis haben, sonst verliere ich mein Ausbildungsplatz.

Wie soll ich am besten vorgehen? Einen Anwalt einzusczhalten ?
Oder Sozialmitarbeiter ? Oder kann ich selbst in meinem Namen einen Brief erstellen ?

Vielen Dank im Voraus !

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Fragen.
Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Kollegen/ eine Kollegin vor Ort ersetzen kann.
Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben und dem eingesetzten Betrag, wie folgt:

Nach § 32 Abs.2 Nr.5 BZRG werden Verurteilungen, durch die auf Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätze erkannt worden ist, nicht in ein Führungszeugnis aufgenommen, wenn im Bundeszentralregister keine weitere Strafe eingetragen ist.
Die Verfehlungen als Jugendliche und Heranwachsende wurden gemäß §§ 59, 60 BZRG in das Erziehungsregister eingetragen.
Das Erziehungsregister ist ein Teil des Bundeszentralregisters und enthält Entscheidungen und Anordnungen gegen eine Person nach Jugendstrafrecht.
Demnach war also die Geldstrafe in das Führungszeugnis einzutragen.

Gemäß § 34 Abs.1 BZRG werden Verurteilungen nach einer bestimmten Frist nicht mehr in ein Führungszeugnis aufgenommen.
Die Frist, nach deren Ablauf eine Verurteilung nicht mehr in das Führungszeugnis aufgenommen wird, beträgt 3 Jahre bei Verurteilungen zu Geldstrafe und Freiheitsstrafe oder Strafarrest von nicht mehr als 3 Monaten, wenn die Voraussetzungen des § 32 Abs.2 BZRG nicht vorliegen.
Nach § 36 BZRG beginnt die Frist mit dem Tag des Urteils.
Im Ergebnis bedeutete dies für Sie, dass die Verurteilung vom November 2005 erst ab November 2008 nicht mehr in ein Führungszeugnis aufgenommen wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Tanja Stiller

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