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Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis.

08.10.2008 13:11 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Mirko Ziegler


Ich wurde gerade zu 8 Monaten Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt. Tatbestand: gemeinschaftlich begangenene gefährliche Körperverletzung. Die Beweislage war allerdings mehr als dünn. Die Richterin bezog sich in ihrer Urteilsbegründung ausschließlich auf die Aussage des Geschädigten. Alle Zeugen haben ausgesagt, dass mein Bekannter nicht teilgenommen habe, die Staatsanwaltschaft hat für ihn Freispruch beantragt, Kamerabilder wiedersprechen den Aussagen und dennoch sind wir beide verurteilt worden.

Mir wurde zur Berufung geraten.

Das Problem dabei ist eher ein finanzielles. Selbst wenn mein Bekannter freigesprochen werden würde, so müsste ich wahrscheinlich bei einer einfachen Körperverletzung. 2x Gerichtskosten, 2x Anwaltskostn und ca. 90 Tagessätze a 5 Euro aufbringen (Forderung der Staatsanwaltschaft).

Ich bin aber Student und ich wüsste nicht, wie ich diese Summe aufbringen soll.

Aber: Ein Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis wäre für mein berufliches Weiterkommen hinderlich. Ich studiere Betriebswirtschaft.

Ich würde daher eine Berufung sehr stark von einem Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis abhängig machen.

Daher die konkrete Frage: Kommt die geimeinschaftlich begangene Körperverletzung in mein polizeiliches Führungszeugnis und wenn ja, für wie lang?

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie des Einsatzes wie folgt:

Die Verurteilung zu 8 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung wird in das Führungszeugnis eingetragen, § 4 Abs. 1, § 32 Abs. 1 BZRG.

Die Eintragung erfolgt nicht mehr, wenn seit der Verurteilung drei Jahre vergangen sind, § 34 Abs. 1 Nr. 1 b) BZRG. Benötigen Sie das Führungszeugnis demnach erst nach drei Jahren, ist diese Tat nicht mehr enthalten, es sei denn die Berufung muss widerrufen werden oder Sie werden erneut wegen einer Straftat verurteilt.

Bei einer Verurteilung zu 90 Tagessätzen würde allerdings überhaupt keine Eintragung erfolgen.

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An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass diese Internetplattform eine eingehende, rechtliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vielmehr der ersten rechtlichen Orientierung dienen soll.
Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann das Ergebnis der juristischen Bewertung beeinflussen und sogar zu einem völlig gegensätzlichen Ergebnis führen. Die hier gegebene Antwort basiert vollständig auf Ihren eigenen Angaben.


Mit freundlichen Grüßen

Mirko Zieger
-Rechtsanwalt-



Am Kabutzenhof 22
18057 Rostock

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