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Eintrag im Führungszeugnis

| 04.01.2012 14:41 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Mirko Ziegler


Hallo,

ich wurde am 09.2008 in 2 Fällen StgB § 176 Abs. 4 Nr. 4 , § 53 zu 40 TS a 40 € verurteilt.

Da ich zu diesem Zeitpunkt kurz vor einem Auslandsaufenthalt stand und ich aufgrund der doch eher geringen Kosten keinen Anwalt in Anspruch genommen haben ( somit wurde ich rechtskräftig Verurteilt ) habe ich jetzt eine Eintragung im Führungszeugnis mit Beschäftigungsvorbot Jugenarbeotsschutzgesetz § 25 .

Laut Polizei handelte es sich dabei um eine Belästigung via Mobilfunkttelefon. Nach der Vorladung habe ich das Vergehen abgestitten und erstmal nichts mehr davon gehört. Aufeinmal kam dann die Verurteilung.

Jetzt wollte ich wissen wielange der Eintrag noch im FZ ist und ebenso das Beschäftigungsvorbot.

Viele Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Trotz der eher geringen Strafe erfolgt wegen § 32 Abs. 1 Satz 2 BZRG (Bundeszentralregistergesetz) eine Eintragung in das Führungszeugnis. Die Frist, nach deren Ablauf eine Verurteilung nicht mehr in das Führungszeugnis aufgenommen wird, beträgt gemäß § 34 Abs. 1 Nr. 1 a) BZRG in Ihrem Fall drei Jahre.
Nach § 5 Abs. 1 Nr. 7 BZRG sind die verhängten Strafen und Nebenfolgen einzutragen. Die Dauer ist hierbei dieselbe.

Ich hoffe Ihre Frage hiermit beantwortet zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

Ziegler
Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Mirko Ziegler, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 04.01.2012 | 16:43

Das Urteil wurde am 04.09 rechstkräftig d.h ab 05.2012 wird es nicht mehr im Führungszeugnis stehen?

Vielen Dank für die Beantwortung der Frage

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.01.2012 | 16:48

Sehr geehrter Fragesteller,

ja, so sollte es sein.

Mit freundlichen Grüßen

Ziegler

Bewertung des Fragestellers 04.01.2012 | 16:43

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Stellungnahme vom Anwalt:
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