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Einträge im BZR und Verkehrszentralregister

05.02.2013 22:40 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Ich wurde im Januar 2006 wegen fahrlässiger Trunkenheit im Straßenverkehr (2,0 Promille) zu 50 Tagessätzen per Strafbefehl verurteilt. Die Fahrerlaubnis wurde eingezogen, eine Sperre der Wiedererteilung auf 10 Monaten festgelegt.
Die angeordnete MPU wurde im ersten Anlauf bestanden, der Führerschein neu erteilt. Zuvor und danach gab es weder Punkte in Flensburg noch Einträge im BZR, keine Auffälligkeiten oder Gesetzesbrüche. Im Januar 2013 habe ich ein Führungszeugnis zum privaten Gebrauch beantragt, dies enthielt keine Einträge.
Meine Frage an Sie: Welche Art von Einträgen können bezgl. der damaligen Tat noch wo bestehen und wie gelöscht werden? Interessant wäre hier gerade Flensburg und BZR. Hintergrund ist, dass ich seit einigen Monaten in einem Verein in Hessen den Schießsport ausübe und nach nunmehr bestandener Waffensachkundeprüfung im Frühsommer eine WBK beantragen möchte. Bestehende Einträge aus genannten Registern wären dem Antrag nicht zuträglich und könnten mich gegenüber der Vereinsführung in Verlegenheit bringen.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihnen gerne Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben und Ihres Einsatzes. Bitte beachten Sie, dass die nachstehenden Ausführungen nur eine erste rechtliche Einschätzung auf der Grundlage Ihrer Angaben darstellen können.

Im Bundeszentralregister sind sämtliche strafrechtliche Verurteilungen aufzunehmen (vgl. § 3 BZRG). Für Privatpersonen sind Eintragungen erst ab 90 Tagessätze ersichtlich, für Behörden werden bei einem Registerauszug jedoch sämtliche Verteilungen aufgeführt. Jedoch werden nach § 46 BZRG Geldstrafen von nicht mehr als neunzig Tagessätzen aus dem Register nach fünf Jahren getilgt, so dass Ihnen die strafrechtliche Verurteilung auch nicht weiter bei der Beantragung einer Waffenbesitzkarte entgegen gehalten werden kann. Die Verurteilung ist aus dem BZR gelöscht.

Nach § 29 StVG beträgt auch die Löschfrist im Verkehrszentralregister fünf Jahre, so dass auch hier die Verurteilung nicht mehr aufgeführt wird und Ihnen nicht mehr weiter entgegen gehalten werden kann.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass vorliegend wegen der Verurteilung im Jahr 2006 keine negativen Informationen mehr über Sie in öffentlichen Registern gespeichert sind.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit dieser ersten Einschätzung weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Dominik Bildt
Rechtsanwalt

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