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Einstweilige Anordung auf Umgang

19. Juni 2022 05:54 |
Preis: 40,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


06:51

Guten Morgen,
meine Ehefrau ist vor 4,5 Wochen mit unseren gemeinsamen Kindern in ein Frauenhaus abgehauen (Kinder sind 4,5 und 3,5 Jahre). Letzten Montag kam Post mit einem Beschluss gemäß GewaltSchG. Die Beschuldigungen sind unwahr, aber darum geht es jetzt nicht...

Meine Frau verweigert mir den Umgang mit meinen Kindern, daher möchte ich ein Antrag auf einstweilige Anordnung auf Umgang durch meinen Anwalt beim Familiengericht stellen.

Jetzt zu meinen Fragen:

Wie schnell würde es bis zu einen Beschluss dauern?

Wie lange würde es bis zum ersten Treffen dauern?

Wie würde der Umgang aussehen? (Komplettes Wochenende, paar Stunden in der Woche, oder begleiteter Umgang)

Wie lange wäre so ein Beschluss gültig, könnte man die Umgangstage im Nachhinein verlängern?

Wie sieht es mit dem Beschluss auf GewaltSchG, ich gehe davon aus, dass wir die mündliche Verhandlung gewinnen werden, wäre dann mehr Tage Umgang, oder evtl das Aufenthaltsbestimmungsrecht möglich?

Einsatz editiert am 19.06.2022 06:02:36

19. Juni 2022 | 06:33

Antwort

von


(1714)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Guten Morgen,
ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Das Gericht wird auch im einstweiligen Anordnungsverfahren zu prüfen haben, ob Gründe vorliegen, die im Falle der Umgangsausübung zu einer Gefährdung des Kindeswohles führen. Da hier nicht ansatzweise bekannt ist, was vorgefallen ist bzw. von Seiten Ihrer Frau als Gründe für die Verweigerung des Umgangsrechtes angeführt wird, lässt sich eine zeitliche Prognose kaum abgeben.
Allerdings ist das Gericht gehalten, ein Verfahren auf Umgangsregelung zügig zu bearbeiten, vgl. § 155 Abs. 1 FamFG:

Kindschaftssachen, die den Aufenthalt des Kindes, das Umgangsrecht oder die Herausgabe des Kindes betreffen, sowie Verfahren wegen Gefährdung des Kindeswohls sind vorrangig und beschleunigt durchzuführen.

Das kann zwischen einigen Tagen und mehreren Monaten liegen, abhängig davon, was Ihre Frau vorträgt und was das Gericht für aufklärungserforderlich erachtet.

Vom konkreten Sachverhalt ausgehend kann auch nichzt prognostiziert werden, in welcher Form der Umgang zugelassen wird.

Umgangsregelungen sind grundsätzlich nicht festgeschrieben, sondern können im Laufe der Zeit bei Veränderungen von Umständen jeweils angepasst werden.

Der Ausgang des Gewaltschutzverfahrens ist nicht unbedingt maßgebend für die Regelung des Umgangsrechtes mit den Kindern. Éntscheidend ist auch dann die Frage der Kindeswohlgefährdung.

Nur dann, wenn die feststeht, kann das Umgangsrecht eingeschränkt werden.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 19. Juni 2022 | 06:49

Meine Ehefrau unterstellt mir Gewalt und Gewalt an den Kindern, wobei ich Zeugen benennen kann, welche andere Aussagen von meiner Ehefrau erhalten haben (mündlich, aber auch schriftlich per SMS)

D.h. solange diese Vorwürfe nicht vom Tisch sind ist auch ein Umgang nicht möglich, bzw. ein Beschluss vom Gericht?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19. Juni 2022 | 06:51

Wenn der Vorwurf auf auf Gewalt gegenüber den Kindern lautet, wird das Gericht den Sachverhalt aufzuklären und ggf auch ein Gutachten einzuholen haben, so dass mit einer kurzfristigen Entscheidung eher nicht gerechnet werden kann.

ANTWORT VON

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