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Einstufung nach einem Arbeitgeberwechsel im öffentlichen Dienst + Unterbrechung

| 01.04.2016 22:27 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Hallo, ich bin aktuell als Tarifbeschäftigter im öffentlichen Dienst im Bereich des TV-L beschäftigt (E 13 Stufe 2).
Ich plane demnächst zu kündigen um eine einjährige Weltreise zu machen.
Sonderurlaub möchte ich hierfür nicht nehmen, sondern ich möchte mich nach der Reise beruflich (innerhalb des öffentlichen Dienstes) neu orientieren.
Was passiert mit meiner erreichten Entgeltstufe (Stufe 2) wenn ich nach einem Jahr Unterbrechung eine neue Stelle (max. E13) im Geltungsbereich des TV-L oder des TVöD antrete? Bleibt mir meine erreichte Entgeltstufe erhalten oder beginne ich dann wieder bei Stufe 1?

02.04.2016 | 09:28

Antwort

von


(2308)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Ratsuchender,


nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung wird - da die schädliche Unterbrechung mehr als einen Monat andauert - eine Zuordnung auf die Stufe erfolgen, die der bisherigen Stufe vorangeht, jedoch nicht niedriger als bei einer Neueinstellung.

Sofern für eine Neueinstellung also nicht Stufe 2 vorgeschrieben sein sollte, würde in der Tat eine Zuordnung in Stufe 1 erfolgen, sofern nicht individuell eine andere Stufe vertraglich vereinbart wird.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Rückfrage vom Fragesteller 02.04.2016 | 10:45

Sehr geehrter Herr Bohle,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Leider bin ich mir nicht sicher, ob ich Sie hier richtig verstehe: Gilt eine Unterbrechung von mehr als einem Monat als schädlich? Wo ist dies geregelt?

Hier http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/bund/stufen.html hatte ich den Satz gelesen:
"Bei der Einstellungen werden die Beschäftigten der Stufe 1 zugeordnet. Ist eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens 1 Jahr nachweisbar, erfolgt die Einstellung in der Stufe 2, bei einer Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren in Stufe 3."
Ist meine einjährige Berufserfahrung nicht in diesem Sinne einschlägig, so dass ich zwingend der Stufe 2 zugeordnet werden müsste, selbst wenn ich 1 Jahr lang meine Tätigkeit im öffentlichen Dienst unterbreche?
Vielen Dank.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.04.2016 | 11:28

Sehr geehrter Ratsuchender,


wie ich ja bereits geschroeben hatte, ist MINDESTENS die Stufe der Neuanstellung anzunehmen, wenn es die für diese Position gibt.

Ansonsten ist die von mir genannte Regelung im Gesetz geregelt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 02.04.2016 | 11:51

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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Stellungnahme vom Anwalt:

Sehr geehrter Ratsuchender, Ihre Frage, ob die Stufe erhalten bleibt, wurde mehrfach beachtwortet, so dass nicht ersichtlich ist, was daran nicht zu verstehen sein soll. Bei der Ausführlichkeit ist anzumerken, dass Sie trotz Hinweises auf den Mindestbetrag bestanden haben, demgemäß die Antwort dann wunschgemäß kurz auszufallen hat. ... MfG RA Thomas Bohle, Oldenburg

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(2308)

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