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Einstellung nach § 30 ZVG // Wer hat Erfahrung

18.03.2011 07:55 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag
ich will kurz die Situation schildern.

Wir wurde einen Immobilienkredit von 1 Jahr gekündigt. Erst wurde mit der Bank vereinbart das
ein freihändiger Verkauf vorangetrieben werden soll. Es gab auch schon einen käufer der jedoch aus verschiedenen Gründen abgesprungen ist.
Dann hat hat die Bank den ZV eingetragen.

Wie sehen Sie die Möglichkeiten das das Gericht
den Antrag auf ZV für 6 Monate aussetzt.

-Die Mieten sind voll an die Bank abgetreten dh.
die Bank bekommt genau die selben Mieten von vor
der Zwangsversteigerung. Sogar noch mehr weil es
zu einer Umfinanzierung gekommen ist.
-Wir haben der Bank und dem Gericht glaubhaftgemacht das wir an einer Umfinanzierung
auch mit anderen Immobilien dran sind.
-Es wurde eine Maklerbüro mit der Vermarktung
dh. Verkauf beauftragt.
-Es gibt Gespräche mit einer anderen Bank die dieses Objekt ggf. umfinanzieren möchte ( Bestätigungschreiben liegt vor und wurde dem
Gericht übermittelt )
- Es wurden andere Immobilien verkauft um
ggf. Eigenmittel zur Unterlegeung des Eigenkapitals bei einer Umfinanzierung zu verbessern.

In fünf Jahren werden rd. 50 % des Valutenstand
von rd. 1 Mio. zurückgeführt.


Alle wurde duch meinen Rechtbeistand eingereicht.

Ich möchte nur ein Einschätzung haben ob dies
aus Ihrem Erfahrungsschatz Aussicht auf Erfolgt hat und was mann ggf. noch unternehmen kann um die Zwangsversteigerung aufzuschieben. Macht es sind der Bank Sondertilgung in Höhe von 10 % es
Darlehen anzubieten ?

18.03.2011 | 08:29

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

1.
Ich gehe davon aus, dass Ihr Rechtsanwalt einen Antrag nach § 30a ZVG gestellt hat. Nach Ihrer Schilderung scheinen die Voraussetzungen zu bestehen, da Aussicht besteht, durch die Einstellung die Versteigerung zu vermieden.

Ob die weitere notwendige Voraussetzung der Billigkeit vorliegt, kann von hier nicht beurteilt werden. Dies ist idR dann der Fall, wenn der Schuldner unverschuldet oder nur vorübergehend in Zahlungsschwierigkeiten gekommen ist und die Gründe dafür von ihm nicht zu vertreten sind.
Ist dies der Fall, hat der Antrag nach meiner Einschätzung und auf Grundlage Ihrer Schilderung Aussicht auf Erfolg.

2.
Sollte der Antrag dennoch abgelehnt werden, haben Sie die Möglichkeit einen Vollstreckungsschutzantrag gem. § 765a ZPO: Vollstreckungsschutz stellen. Danach kann das Vollstreckungsgericht eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung ganz oder teilweise aufheben, untersagen oder einstweilen einstellen, wenn die Maßnahme unter voller Würdigung des Schutzbedürfnisses des Gläubigers wegen ganz besonderer Umstände eine Härte bedeutet, die mit den guten Sitten nicht vereinbar ist.

3.
Eine Sondertilgung mit der Bank zu vereinbaren verbessert Ihre Verhandlungsposition, sodass Sie möglicherweise mit der Bank eine Aussetzung der Zwangsvollstreckung vereinbaren können.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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