Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
478.718
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 765a ZPO


| 07.06.2017 11:41 |
Preis: 25,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Zusammenfassung: Einstellung Zwangvollstreckung.


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe nur eine kurze Frage.
Da ich meine Gerichtsgebühren aus einem Scheidungsverfahren nicht zahlen kann, sollte von einem Gerichtsvollzieher nun die Zwangsvollstreckung bei mir durchgeführt werden.
Der Gerichtsvollzieher erkannte bei mir aber eine sehr hohe Suizidgefahr - weswegen ich auch bereits einige Jahre in Behandlung bin - und hat mir mitgeteilt, dass er das Verfahren nach § 765 ZPO zunächst einstellen wird.
Was kommt hier nun auf mich zu?
Ist es ratsam jetzt einen Anwalt zu Hilfe zu nehmen?
Anmerken möchte ich, dass das betreffende Scheidungsverfahren noch läuft und ich einen hohen Zugewinnausgleichsanspruch habe, wonach ich den geforderten Betrag zahlen könnte.
Wie soll ich mich hier verhalten, da ich seit dem Besuch des Gerichtsvollziehers nichts mehr von dieser Angelegenheit gehört habe.
Viele Dank!
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Durch die einstweilige Einstellung des Zwangsvollstreckungsverfahren, wird dies bis auf weiteres nicht weiter betrieben.

2. Allerdings kann die betreibende Gläubigerin Beschwerde gegen die Einstellung einlegen, zu der Sie aber Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten. Soweit noch keine MItteilung des Vollstreckungsgerichtes erfolgt ist, hat die Gläubigerin bislang keine Maßnahmen eingeleitet.

3. Über die Fortsetzung des Verfahrens entscheidet das Vollstreckungsgericht im Beschlusswege. D.h. erst nach Rechtskraft des Beschlusses des Vollstreckungsgerichtes wird das Verfahren fortgesetzt. Insoweit erhalten Sie hier rechtzeitig eine Mitteilung.

4. Die Einschaltung eines Rechtsanwaltes erachte ich derzeit, da das Verfahren nicht fortgesetzt wird nicht für erforderlich.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 07.06.2017 | 12:39

Sehr geehrter Herr Schröter,
haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort.
Eine kurze Frage habe ich noch:
Würde bereits jetzt ein Eintrag in der SCHUFA erfolgen?
Ich habe meine ganzes Leben lang nie Schulden gehabt und bin nur durch das laufende Scheidungsverfahren temporär in finanzielle Not geraten.
Nochmals ganz herzlichen Dank!!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.06.2017 | 12:47

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Aufgrund der Einstellung erhalten Sie keinen Schufaeintrag. Die Abgabe der Vermögensauskunft (soweit beantragt) kann derzeit nicht gefordert werden kann. Somit wird durch die einstweilige Einstellung die Nichtabgabe der Vermögensauskunft nicht in das Schuldnerverzeichnis und damit in die Schufa eingetragen.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 07.06.2017 | 12:53


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Dieser Anwalt ist hervorragend!
Besser und schneller konnten meine Fragen nicht beantwortet werden!
Nochmals vielen vielen Dank!!!"