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Einstellung der Kindergeldzahlung aus unbekannten Gründen

| 11.06.2013 11:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Hallo,
wir haben leider erst jetzt festgestellt, dass die Familienkasse 2006 die Zahlung von Kindergeld eingestellt hat. Ist es richtig, dass die nur 4 Jahre nachzahlen müssen?
Der Grund der Einstellung ist bisher nicht genannt, am Telefon wurde nur gesagt, es könnte an der Adresse liegen. wir sind 2001 im Ort im gleichen Grundstück umgezogen, haben aber einen neuen Straßennamen bekommen.
Für Rückfragen erreichbar unter XXXXX

MfG
XXXXX

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Das Kindergeld ist auch rückwirkend zu gewähren zu bezahlen.

Allerdings ist hierbei eine Verjährungsfrist zu beachten.

Es greift eine Verjährungsfrist von 4 Jahren.

Hat man es also versäumt, das Kindergeld zu beantragen, muss die Familienkassen auch nur für 4 Jahre rückwirkend das Kindergeld gewähren.

In Ihrem Fall haben Sie es offenbar nicht versäumt, sondern der Fehler liegt bei der Familienkasse.

Kann man der Familienkasse ein Verschulden nachweisen, muss komplett ab 2006 nachgezahlt werden.

Anderenfalls muss nur für die letzten 4 Jahre nachgezahlt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike J. Schwerin, Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 11.06.2013 | 11:58

Danke für Ihre Antwort, ich habe noch eine Verständnisfrage: wieso glauben sie dass das Versäumnis bei der Familienkasse liegt, die sagen wohl, das wir die Adressänderung hätten mitteilen müssen, (obwohl wir ja 2001 umgezogen und die Zahlung erst im Dez. 2006 eingestellt wurde.)

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.06.2013 | 12:03

Werter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage möchte ich gern wie folgt ausführen:

Grundsätzlich ist es wohl Ihr Verschulden, weil Sie die neue Adresse nicht mitgeteilt haben.

Es stellt sich dann aber die Frage, weshalb der Familienkasse dies erst im Jahr 2006 aufgefallen ist und nicht schon in den Jahren davor.

Man müsste der Familienkassen einen Fehler nachweisen, um mehr als 4 Jahre rückwirkend Geld zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

U.J. Schwerin
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 14.06.2013 | 08:24

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